Gesund ins neue Jahr starten

Die kältere und nasse Jahreszeit bleibt uns noch ein bisschen erhalten – und damit wahrscheinlich auch diverse Erkältungs- und Grippewellen. Gerade zum neuen Jahr ist Flachliegen wegen Krankheit aber eigentlich keine Option, stehen doch viele neue und spannende Projekte in den Startlöchern. Neben einer ausgewogenen Work-Life-Balance, haben wir ein Gesundheitpaar weitere Tipps, wie Sie auch bei diesem Wetter fit und gesund bleiben:

Tipp 1: Essen und Trinken

Natürlich wissen wir alle, dass gesunde und nährstoffreiche Nahrung das A und O für einen fitten und ausgeglichenen Körper sind. Besonders wichtig in Sachen Krankheitsvorbeugung ist dabei die Aufnahme von Vitamin C, idealerweise über (saisonales) Obst und Gemüse. Vitamin C unterstützt die Abwehrzellen – und je besser das funktioniert, desto weniger haben Bakterien und Viren eine Chance. Doch neben dem Essen ist auch das Trinken unerlässlich. Circa 1,5l am Tag – am besten in Form von Wasser oder Tee – gelten für den durchschnittlichen Erwachsenen als idealer Richtwert. So bleibt das Blut im Fluss und kann die Organe bestmöglich versorgen. Und auch Krankheitserreger können so besser aus dem Körper gespült werden.

Tipp 2: Sport und frische Luft

Dass Sport viel zum körperlichen Wohlbefinden beiträgt, ist kein Geheimnis. Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, dass Bewegung und Sport Infekten sogar vorbeugen kann. US-Wissenschaftler fanden in einem Experiment heraus, dass Probanden, die häufig und vor allem regelmäßig Sport machen (der Vergleichswert lag hier bei ca. fünf Einheiten pro Woche) nur halb so oft erkrankten wie Teilnehmer, die keinen Sport machten. Doch das dient nicht nur der Vorbeugung: Sollte es sie doch erwischen, empfinden Sportler Erkältungsbeschwerden weniger schlimm und werden auch schneller wieder gesund. Besonders Sport an der frischen Luft ruft diesen Effekt hervor. Dabei darf es gerne auch ein ruhiger Spaziergang sein. Solche Bewegung fördert ebenfalls die Durchblutung und bringt das Immunsystem in Schwung. Das schützt Sie idealerweise nicht nur vor lästigen Krankheitseinheiten, sondern regt zusätzlich Ihre Konzentration und Aktivität an. Ein 30-minütiger Spaziergang zwischendurch kann Ihnen also wieder einen freien Kopf für Ihr Projekt machen. Übrigens: Auch Saunieren beugt Krankheiten vor, indem es Ihre Gefäße quasi trainiert, sodass Temperaturschwankungen Sie weniger mitnehmen. Sich dann und wann also eine Runde Sauna zu gönnen, wird so fast schon zur Pflicht. Und Pflichten muss man natürlich nachkommen…

Tipp 3: Umstände einbeziehen

Andere Dinge dagegen kann man nicht beeinflussen – das Wetter ist eines davon. Dann heißt es eben: anpassen. Dass man die meiste Wärme über den Kopf verliert, hat sich zwar als Mythos herausgestellt, Gesund durch richtigen Klamottendennoch haben Mütze, Schal und auch Handschuhe an kalten Wintertagen noch keinem geschadet. Fakt ist nämlich: Wir verlieren am meisten Körperwärme über die Stelle, die der Kälte ungeschützt ausgeliefert ist. Gerade jetzt, wo das Winterwetter dann doch an einigen Stellen ausbleibt, ist es schwierig, die richtigen Klamotten anzuziehen, von zu warm bis zu kalt ist schließlich alles möglich. Der bewährte Zwiebellook schafft hier Abhilfe. Einfach mehrere Schichten übereinander anziehen – das hält ordentlich warm, kann aber bei Bedarf jederzeit reduziert werden. Aber nicht nur die richtige Kleidung ist ein Umstand, den Sie beeinflussen können. Auch das Raumklima gehört dazu und sollte kein unwesentlicher Teil Ihrer Prophylaxe sein: Die Luftfeuchtigkeit in einem Raum sollte etwa zwischen 35 und 65 Prozent liegen, damit Sie gesund bleiben. Alles darunter trocknet die Schleimhäute aus, sodass sie ihre Schutzfunktion verlieren und Krankheitserreger schlechter herausfiltern können. Ein Wasserschälchen auf der Heizung oder ein Zimmerbrunnen sind ideal für zu trockene Räume. Eine höhere Luftfeuchtigkeit hingegen kann zu gesundheitsgefährdender Schimmelbildung führen. Regelmäßiges und intensives Stoßlüften kann in solchen Fällen helfen.

Tipp 4: Mitmenschen und Hygiene

Sie kennen es sicher: Zu dieser Jahreszeit ist immer irgendwer krank. Und sei es nur der Sitznachbar im Zug oder die Person, die vor Ihnen in der Schlange an der Kasse steht. Natürlich übertragen sich deren Krankheitserreger auf alles, was sie berühren. Deshalb sind erhöhte Hygienemaßnahmen ein Muss. Ein kleines Desinfektionsmittelchen kann hier Wunder wirken. Ärzte raten auch dazu, gerade in Hochzeiten von Viren und Bakterien das Händeschütteln möglichst zu unterlassen, um so deren Weiterverbreitung zu stoppen. Als Freelancer haben Sie natürlich auch den Vorteil, große Menschenmengen, z.B. abends beim Einkaufen oder morgens in der vollen S-Bahn, timingtechnisch zu vermeiden. Auch das hilft, zu dieser Jahreszeit gesund zu bleiben. Übrigens hält eingangs besagter Schal nicht nur warm, er ist auch in Sachen Ansteckung bzw. deren Vermeidung sehr praktisch: Durch einen Schal lassen sich nämlich Tröpfcheninfektionen durch andere Mitmenschen teilweise ganz vermeiden. Ziehen Sie ihn einfach ein Stückchen höher und schützen Sie so Mund und Nase. Und auch Handschuhe sind perfekt zur hygienischen Vorbeugung geeignet: Sie schützen vor keimigen Oberflächen, wie z.B. in der U-Bahn oder am Einkaufswagen, aber auch vor direktem Handkontakt mit anderen.

Hätte ich diese Tipps selbst beherzigt, wäre ich wahrscheinlich über die Feiertage von meiner Grippe verschont geblieben. Deswegen: Tun Sie es mir nicht gleich. Bleiben Sie fit! Ihrer Gesundheit, und damit auch Ihren Projekten zuliebe. Und so wünschen wir Ihnen ein gesundes und frohes neues Jahr!

Antonia Markiewitz

Antonia Markiewitz

ist bei freelance.de im Bereich Online Marketing tätig.

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