5 Tipps, wie du dein Unternehmen nachhaltiger gestaltest

Nachhaltigkeit im Büroalltag ist derzeit in aller Munde. Wie können Unternehmen und Solo-Selbständige möglichst ressourcenschonend wirtschaften? Dieses Thema wird laut einer Studie von Ernst & Young auch für kleine und mittelständische Unternehmen immer wichtiger. Der Grund: Wenn du als Freelancer und Unternehmer nachhaltig wirtschaftest, sind deine Kunden durchaus auch bereit, ein wenig mehr für deine Dienstleistungen oder deine Produkte zu bezahlen. Darüber hinaus hat ein nachhaltiges Wirtschaften Auswirkungen auf das Image der Unternehmung.

Wie lässt sich Nachhaltigkeit im Unternehmen umsetzen – konkrete Tipps?

Im Grunde ist es ganz einfach, nachhaltiger zu wirtschaften, wie es bereits Carl von Carlowitz anno 1713 in Bezug auf die Forstwirtschaft gefordert hat. Ein wichtiges Element ist dabei die Reduzierung des Stromverbrauchs, was auf vielerlei Art möglich ist. Beispielsweise, Energiesparlampen als Lichtquelle nutzen und auf die Energiekosten für das Heizen achten. Denn in vielen Gebäuden werden alle Räume während der Nacht durchgeheizt, obwohl sich niemand darin aufhält. In diesem Fall könnte man Zeitschaltuhren an die Heizungen anschließen, sodass tatsächlich nur geheizt wird, wenn die Räume auch genutzt werden.

Nachhaltiger Büroalltag
Bild: Fotolia, © Andrey Popov

Ebenso sollte der Stromanbieter überdacht werden: in konventionellen Tarifen stammt die Energiegewinnung aus Kohle oder Atomkraft. Mit einem Öko-Stromtarif, werden erneuerbare Energien gefördert. Listen der besten und günstigsten Anbieter für Ökostrom sind leicht auffindbar.

Ein weiterer wichtiger Aspekt besteht in diesem Zusammenhang darin, die Schadstoffe zu reduzieren. Besprechung mit dem Kunden können ggf. per Telefon oder via Skype abgehalten werden und eine Reise zum Kunden ist nicht erforderlich. So werden nicht nur Reisekosten gespart, sondern
auch die Umwelt geschont und Zeit gespart. Nachhaltig wirtschaften geht auch, indem Öko-Druckerpapier eingesetzt wird und für Schriftstücke, die das Büro nicht verlassen, doppelseitiger Druck verwendet wird.

Mineralwasser kann, statt in Plastikflaschen, auch in Glasflaschen gekauft werden oder man steigt gleich auf Leitungswasser um. Denn dieses wird in Deutschland streng kontrolliert und hat oft sogar eine bessere Qualität als Mineralwasser aus der Flasche. Mit Getränken aus Plastikflaschen wird Müll produzierst und das Plastik enthält in aller Regel sogar gesundheitsschädliche Stoffe.

Nachhaltigkeit im Büroalltag kann ferner erreicht werden, wenn auf Fairtrade Produkte, beispielsweise beim Kaffee, gesetzt wird. Hierbei handelt es sich um Produkte, bei welchen die Produzenten von den verschiedenen Fair-Trade-Organisationen einen gewissen Mindestpreis erhalten. Die Erzeuger sollen also ein höheres Einkommen erzielen können, als es auf konventionellem Weg der Fall ist. Die Tradition des Fair Trade reicht übrigens bis in die 1940er Jahre zurück und hat sich ab den 1960er Jahren zu einer regelrechten sozialen Bewegung entwickelt.

Nachhaltigkeit: auch in der Werbung

Nachhaltiges Wirtschaften lohnt sich. Vor allem zu Beginn der Selbstständigkeit. Der Umsatz ist noch nicht sehr hoch und es werden Kunden und Aufträge, um das Unternehmen zum Erfolg zu führen, benötigt. Die beste Visitenkarte ist es dabei natürlich, wenn gute Arbeit abgeliefert wird und zufriedene Kunden einen weiterempfehlen. Dennoch sollte man auch selbst aktiv werden, um das eigene Unternehmen bekannt zu machen. Beispielsweise mit einem Profil auf allen wichtigen Online-Portalen. Selbstverständlich sollte auch Kaltakquise betrieben werden. Das bedeutet: Kunden anschreiben, sich ausführlich vorstellen und seinen Service anbieten.

Nachhaltiger Büroalltag
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Das Unternehmen bekannter machen mit Werbemitteln

Werbemittel sind verschiedene Medien, die mit einer Werbebotschaft versehen sind, um auf dich aufmerksam zu machen. Und auch hier kann nachhaltig gearbeitet werden. Beispielsweise, indem auf Werbemittel aus Plastik verzichtet wird. In den letzten Jahren wurde viel Erdöl verbraucht, um Plastik zu produzieren. Das ist insofern ein Problem, weil es sich bei Erdöl um einen endlichen Rohstoff handelt, der nicht bis in alle Ewigkeit zur Verfügung steht. Hinzu kommt, dass die Entsorgung äußerst schwierig ist, weil sich Plastik lediglich über einen sehr langen Zeitraum zersetzt und somit eine Belastung für die Umwelt darstellt.

Nachhaltig werben sollte man also besser mit anderen Produkten. Beispielsweise mit einer Kaffeetasse, einem Regenschirm oder einem Kugelschreiber, auf die der Firmenname gedruckt ist. Kugelschreiber gibt es aus Metall. Diese sind nicht nur langlebiger, sondern haben für den Kunden auch einen praktischen Nutzen. Noch praktischer und effektiver sind Werbemittel wie Regenschirme oder Kaffeetassen, weil diese in aller Regel über mehrere Jahre hinweg im Gebrauch sind. Das bedeutet: Dein Name und der Name deines Unternehmens springen den Kunden und anderen Menschen immer wieder ins Auge, sodass du auch einen langfristigen Werbeeffekt dadurch erreichst.

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