Branding Tipps für Freelancer

Der Schritt zur Selbstständigkeit wurde gewagt und damit auch der erste Meilenstein erreicht. Doch die Reise geht weiter und der Weg zum Erfolg ist nicht immer einfach, wie Sie selbst vermutlich am besten wissen. Folgende Empfehlungen sollen dabei helfen, Ihre eigene Marke zu mehr Bekanntheit zu verhelfen.

Sei kreativ bei der Akquise

Das Unternehmen der Welt präsentieren

Wenn die eigene Arbeitskraft an den Mann gebracht werden soll, kommt man nicht um eine eigene Website herum. Kennt man sich nur wenig im IT-Bereich aus, können Angebote wie WordPress oder Joomla einem bei der Erstellung einer eigenen Seite gute Dienste erweisen. Doch nicht nur die Internetpräsenz ist von Bedeutung. Alles was der Außenwerbung dient, seien es Briefbögen, Visitenkarten oder Flyer, sollten Professionalität ausstrahlen und von Qualität zeugen.

Es geht allerdings auch außergewöhnlich. Kundengeschenke und Give-Aways lassen in ihrer Art und Weise der Fantasie keine Grenzen. Wie wäre es z.B. mit gravierten USB-Sticks oder, wer es ganz ausgefallen mag, einen bedruckten Sitzsack von Sitzsackprofi.de? Wichtig wäre hierbei nur, dass der Bezug zum eigenen Unternehmen klar erkennbar ist.

Im Zusammenhang damit steht ein unverwechselbares Logo. Es ist das Aushängeschild Ihrer Arbeit und sollte im besten Fall von einem Profi angefertigt werden, sofern man selbst nicht genügend Erfahrung zur Gestaltung mitbringt.

Marktanalyse durchführen, um den eigenen Wert zu erkennen

Wenn Ihre Außenpräsentation steht, muss das noch nicht bedeuten, dass Sie Ihren sprichwörtlichen Platz in der Welt kennen. Dazu gehört zu wissen, was einen wirklich von Konkurrenten unterscheidet, aber auch die Bedürfnisse seiner potenziellen Kunden zu kennen. Eine Analyse des derzeitigen Marktes hilft nicht nur Ihr Marktumfeld kennenzulernen, sondern auch herauszufinden was die eigene Arbeit wirklich wert ist.

Ein Marketingplan sollte von daher Pflicht sein, der von Zeit zu Zeit erneuert wird, um seine Fortschritte oder ein mögliches Abweichen des Kurses zu bemerken. Im Grunde geht es darum herauszufinden, wo das Unternehmen gerade steht. Eine SWOT-Analyse ist hier sehr hilfreich. Auch die Zielgruppe muss untersucht werden, um die eigenen Ziele ableiten zu können, die es von nun an zu erreichen gilt.

Der Welt zeigen, dass es einen (noch) gibt

Obwohl Sie gewiss viel Zeit darauf aufwenden neue Projekte zu akquirieren und Geld zu verdienen, müssen Sie dennoch zeigen, dass sich in Ihrem Unternehmen etwas tut und es voran geht. Allein das Internet bietet zahlreiche Alternativen, um seine Kunden und Interessierte auf dem Laufenden zu halten.

Soziale Netzwerke bieten eine ideale und zumeist kostenfreie Chance, sich mit seinen Qualitäten direkt an die Zielgruppe zu wenden. Newsletter informieren Kunden über Neuerungen oder Fortschritte, die z.B. in Form einer Erweiterung des Angebots auftreten. Ein Blog ist genauso hilfreich. Dabei muss es sich nicht immer nur um einen selbst drehen. Auch zum Thema passende Fachartikel können auf der Webseite verlinkt werden. Ziel all dieser Maßnahmen ist es nicht nur eine Steigerung der Markenbekanntheit hervorzurufen, sondern Interessierten und Kunden gleichermaßen einen Mehrwert zu bieten.

Halten, was man verspricht

So gern man sich auch von seiner besten Seite präsentiert, sollte man jedoch vermeiden nicht über das Ziel hinauszuschießen. Nichts ist schlimmer, als sein Unternehmen in den höchsten Tönen zu loben, um in realen Projekten diesen selbst gestellten Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Und das können Sie glauben, ein schlechter Ruf wird sich mindestens genauso schnell herumsprechen wie ein guter, ist allerdings schwerer wieder auszubügeln. Aus diesem Grund sollte man sich selbst ständig weiterbilden und auf dem neuesten Stand bleiben. Sicher, vieles lernt man durch Erfahrung. Es schadet allerdings auch nicht sich über den Tellerrand hinaus etwas schlau zu machen.

Zudem ist es hilfreich, sich mit seinem Unternehmen in einer Nische zu platzieren. Obwohl man zu Anfang froh ist über jeden Auftrag, der hereingeflattert kommt, sollte man dennoch auf lange Sicht nur die Aufgaben und Projekte annehmen, die man professionell umsetzen kann.

Zu guter Letzt: Durchhalten und weitermachen

Das Wichtigste ist und bleibt Geduld. Eine Marke entwickelt sich nur selten über Nacht. Vielmehr ist es ein langjähriger Prozess, der auch voller Stolpersteine sein wird. Lassen Sie sich nicht entmutigen. Nehmen Sie sie stattdessen als eine Erfahrung mit, um daraus zu lernen und Ihrem Unternehmen zu noch mehr Erfolg zu verhelfen.

Dagmar Heinze

Dagmar Heinze

Ist seit dem 1. Juni 2012 bei freelance.de für das Online Marketing zuständig. "Ich freue mich bei diesem schnellwachsenden Unternehmen mitwirken zu können!"

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