Das große freelance.de-Sommerexperiment: Machen Sie Urlaub!

In der Reihe Freelance Tweets kommentieren wir grandiose, aberwitzige, aber auch ganz nüchterne Tweets über das Leben als Freiberufler. Heute kommentieren wir:

Tja, was denn?

Dagmar Heinze und ich sind seit zwei Wochen praktisch rund um die Uhr auf twitter, im Schichtdienst. Mit der Nachtwache wechseln wir uns ab. Wir warten. Auf den einen tweet. Den einen tweet für die 14. #freelancetweets-Ausgabe. Wir warten auf etwas Positives. So etwas wie „Ich gönne mir Urlaub! Yeah! #freelancelife rocks!“ Genau so etwas wollen wir kommentieren und Sie mit einer positiven Story in den wohl verdienten Urlaub schicken.

Aber Fehlanzeige. Unter #freelancetweets, #freiberufler, #freelancelife in Verbindung mit #Urlaub oder #Ferien tweetet es nur „alle fahren weg, der Freelancer bleibt mit seiner #Arbeit zuhause“ durch Deutschland. Was ist los, liebe Freelancer? Wo bleibt das Urlaubsfeeling, der Stolz auf getane Arbeit!?

Lektion gelernt: #freelancelife Nicht Arbeiten um der Arbeit willen

Vorneweg: Wir wurden fündig. Aber nicht in Deutschland. Wir mussten über den Tellerrand gucken. Sehr weit über den Tellerrand sogar. Am 19. Juli um 08:54 dachten wir kurz, wir seien erlöst. @Skizzenbildner verkündete, er gönne sich drei Wochen frei:

Aber er schickte ein „Meh.“ hinterher – ganz so sicher schien er sich seiner Sache nicht zu sein. Da geht noch mehr!, dachten wir uns. Und erweiterten unseren Suchradius. Und tatsächlich, da, am 31.07. kurz vor Ende der Nachtschicht, ein tweet aus Los Angeles.

https://twitter.com/anushkalou/status/892129900445839360

Wir jubelten! @anushkalu hat als Freiberuflerin etwas für ein gutes Leben gelernt: Dass man sich nicht Beschäftigung um der Beschäftigung willen suchen muss. (Auch von ihr kommt ein einschränkendes „noch keine Panik“, aber das lassen wir jetzt mal beiseite.) Es ist also auch als Freelancer möglich, mal alle Viere/alle Fünfe gerade sein zu lassen, ohne gleich in hektische Arbeitsamkeit und Panik zu verfallen. Sogar einen ganzen Monat lang! Und noch besser: Es ist sogar das #freelancelife, das @anushkalu diese Lektion gelehrt hat.

Noch was zu lernen: Einladung zum Experiment

Deshalb, liebe freelance.de-Mitglieder, laden wir Sie hier und heute zu einem Experiment ein:
Ab in den Urlaub!

Tarnen Sie Ihre Auszeit als Bildungsreise und halten Sie Augen und Ohren offen. Was können wir (umgekehrt zu @anushkalu) durch und im Urlaub für das #freelancelife lernen? Wenn wir bewusst reisen und eintauchen in andere Lebenswelten?
Was sagen uns ein toilettenreinigender Italiener auf der Autobahnraststätte, der schon um fünf Uhr morgens ein fröhliches Lied pfeift? Was lehren uns die Menschen in Namibia, die (vielfach) ohne freien Tag den ganzen Monat durchackern, um am Monatsende so richtig auf den Putz zu hauen und einfach mal blau zu machen?

Mit oder ohne Klischees und ganz persönliche Vorurteile: Klappen Sie den Laptop zu, gehen Sie raus in die Welt und halten Sie Augen und Ohren offen! Wir wünschen Ihnen eine wunderbare Reise!
Und, falls die Eine oder der Andere doch mal einen #freelancetweet dazu absetzen möchte, bitte zieren Sie sich nicht … wir freuen uns!

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