Die Visitenkarte als Teil der Selbstvermarktung

Über den Begriff Selbstvermarktung oder Selbstmarketing werden Freelancer sicherlich schon einmal gestolpert sein. Schließlich handelt es sich hierbei um eine der wichtigsten und erfolgversprechendsten Marketingstrategien für Selbstständige und Freiberufler.

Selbstvermarktung steht – um es einmal zusammenzufassen – für den Vorgang eine Marke um seine eigene Person herum aufzubauen und dadurch seinen Bekanntheitsgrad zu steigern und einen Kundenstamm aufzubauen.

Um eine solche Ich-Marke zu erschaffen, muss man sich zunächst überlegen, wofür man stehen möchte. Dies können beispielsweise eine oder auch mehrere bestimmte Dienstleistungen sein, die man in den Vordergrund heben möchte. Dies ist meist der Fall bei Übersetzern, Anwälten oder Ärzten, während Künstler oder Berater meist mit bestimmten Eigenschaften wie Kreativität oder Lösungsorientiertheit in Verbindung gebracht werden wollen. Hat man seine Wunschziele abgesteckt, dann kann man sich daran machen diese mittels Selbstvermarktung zu erreichen.

ich-marke

Effiziente Selbstvermarktung für Freelancer

Personal Branding setzt sich im Grunde aus zwei Polen zusammen. Zunächst geht es darum die richtigen Kanäle und Inhalte auszuwählen, um seine Zielgruppe und Kundschaft effektiv erreichen zu können. So setzen Freelancer gerne auf die günstigen Möglichkeiten des Online-Marketings wie das Erstellen einer eigenen Homepage. Wer jedoch als selbstständiger Restaurator oder Steuerberater auch auf eine ältere Kundschaft abzielt, sollte die herkömmlichen Werbewege wie Printmarketing und Anzeigenwerbung nicht vernachlässigen. Schließlich können diese viel eher diese Zielgruppe erreichen als alle Social-Media-Aktivitäten zusammen.

Der zweite Pol der Selbstvermarktung neben der Wahl des Werbeträgers und -kanals, liegt in der der Gestaltung dieser Präsenz. Große Unternehmen setzen auf eine einheitliche Werbesprache, die mittels Corporate Design in allen Bereichen übernommen und umgesetzt wird. Dieses Vorgehen sollte man als Freelancer ebenfalls verfolgen, denn der Wiedererkennungseffekt ist ein nicht zu unterschätzender Faktor im Marketing. Bestimmte Stilelemente wie Logos, Schriftarten und Farben sollten kontinuierlich wiederholt und aufgegriffen werden, um ein einheitliches Bild zu schaffen. Am Beispiel der Visitenkarte wird im Folgenden aufgezeigt, was Selbstvermarktung für Freelancer tatsächlich bedeutet.

Visitenkarten und ihre Werbewirkung

Die klassische Visitenkarte ist mit ihrer Werbewirkung besonders auch für Freelancer ein wichtiges Utensil. Denn ist der Erstkontakt mit potenziellen Geschäftspartnern oder Kunden einmal hergestellt, möchte man in Erinnerung bleiben. Mit der Weitergabe einer Visitenkarte stellt man die Weichen dafür.
Doch um tatsächlich in der Selbstvermarktung weiterzukommen legt man den Grundstein schon bei der Gestaltung der Visitenkarte. Personal Branding heißt nämlich auch emotionale Bindungen hervorzurufen und an seine Person zu koppeln. Freischaffende Künstler sollte also nicht davor zurückschrecken ihre Kreativität in der Visitenkarte zu verewigen. Warum nicht ein Selbstportrait im eigenen Stil als Logo verwenden oder ungewöhnliche Materialien wie Holz, wenn man sich selbst Holzskulpturen verschrieben hat. Anwälte oder Ärzte sollten mit solchen Dingen lieber sparsam umgehen, da hier die Seriosität im Vordergrund steht. Doch ein pfiffiger Slogan wie „Vorsorge ist die beste Medizin“ ruft Emotionen hervor, bleibt somit im Gedächtnis und ist dennoch sachlich. Im Selbstmarketing sollte schon die Visitenkarte die eigene Persönlichkeit und die dazugehörigen Leistungen in den Vordergrund stellen, damit Kunden sich auch an einen erinnern.

Quelle: www.flyerpilot.de, Autorin: Nicole Winterstein
Alina Bergmann

Alina Bergmann

Alina ist seit 2019 Online Marketing Managerin bei freelance.de - als Tochter von zwei Freelancern und mit einem Bachelor in Kommunikationsmanagement widmet sie sich den Themen der Selbstständigen in Blog Posts, Tweets und auf der Website.

Ein Kommentar:

  1. Die emotionale Bindung an eine Person kann auch nicht schlecht durch visuelle Mittel erreicht werden. Aber auf der Visitenkarte müssen die gründlich durchdacht werden und vom offiziellen Charakter sein. Eben darüber zerbreche ich mir den Kopf im Moment, brauche das Passende auszuwählen. Besten Dank für die Tipps zur Visitenkarte!

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