Ein Businesshandy für Freiberufler

Wer selbstständig ist, entscheidet oft nicht zwischen Arbeit und Privatleben – vor allem nicht am Beginn der Firmengründung, wenn jede freie Minute in den Aufbau fließt und es noch nicht klar ist, ob die Idee wirklich Fuß fasst, oder das Unternehmen nach einigen Monaten schon wieder vom Markt gehen muss. Urlaub ist für die meisten in den ersten Monaten ein Fremdwort – das wird Ihnen bestimmt auch nicht unbekannt sein – und beinahe ständig klingelt das Handy; Kunden und Zulieferer haben ein Anliegen, Mitarbeiter wollen Probleme kommunizieren. Gehen auf dem gleichen Gerät auch private Anrufe ein, ist an eine Trennung von beiden Lebensbereichen nicht mehr zu denken. Aus diesem Grund ist es ratsam, zwei Smartphones zu besitzen – eines für das Geschäftliche, eines für das Private. Wird das Geschäftshandy dann im Urlaub ausgestellt, sind Sie dennoch für Freunde und Familie zu erreichen. Es stellt sich aber die Frage, welcher Tarif für das Geschäftshandy am besten geeignet ist.

Tarife und ihre Optionen

Im privaten Bereich ist es sofort klar, welche Funktionen ein Tarif erfüllen muss. Ohne lange zu überlegen, geben die meisten Menschen ihre Prioritäten an – diese variieren stark. Einigen ist eine SMS-Flatrate in alle Netze wichtig, andere wollen möglichst schnelles Internet, wieder andere brauchen sehr viele Inklusiv-Minuten zum Telefonieren. Im geschäftlichen Umfeld sind diese Anforderungen aber nicht so schnell zu nennen. Verschicken Sie mit dem Telefon überhaupt SMS, wenn es nur zur Kommunikation mit Kunden, Zulieferern und Mitarbeitern gebraucht wird? Wie wichtig ist Ihnen ein schneller Internetzugang? Wenn die Mails unterwegs von einem Tablet abgerufen werden, kann dieser vernachlässigt werden. Bei einem Businesshandy wie den Blackberry-Modellen bietet sich ein schnelles Internet aber an, um möglichst viel des Online-Kontakts mit den Kunden nicht nur per Laptop, sondern auch per Telefon erledigen zu können. Wenn Sie einigermaßen wissen, was Sie wollen, sollten Sie zudem die verschiedenen Tarife der Anbieter vergleichen – auf der Webseite Verivox.de wird dies in einer Übersicht angeboten und es besteht die Möglichkeit, nach individuellen Ansprüchen zu filtern. Hier wählt der Nutzer die jeweiligen Funktionen, die enthalten sein sollen, aus, um schließlich verschiedene Tarifoptionen zu erhalten.

Das Zweithandy bietet Steuerersparungen

Noch ein weiterer Grund spricht dafür, die privaten Gespräche nicht auf dem Geschäftshandy zu führen: Sie können dieses von der Steuer absetzen lassen. Dafür will das Finanzamt die Kosten aber genau nachvollziehen können. Wenn Sie das Smartphone für beide Bereiche nutzen, müssen Sie daher jeden privaten Anruf und jede private SMS anteilig von den Kosten des Handys abziehen. Dies ist mühselig – darum bietet es sich eher an, direkt zwei Handys zu verwenden. Für die Absetzung spielt es keine Rolle, ob das Geschäftshandy mit einem Vertrag läuft, oder eine Prepaidkarte besitzt. Dieser Blog gibt außerdem den Hinweis, dass auch duale SIM-Karten das Problem lösen: Das Handy läuft unter zwei Karten, bei jeder Aktion können Sie individuell auswählen, welche Karte dafür genutzt werden soll. Da es für jede Rufnummer einen Vertrag gibt, fällt das Herausrechnen der privaten Telefonie für das Finanzamt weg, obwohl nur ein Handy in Betrieb ist.

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Dagmar Heinze

Dagmar Heinze

Ist seit dem 1. Juni 2012 bei freelance.de für das Online Marketing zuständig. "Ich freue mich bei diesem schnellwachsenden Unternehmen mitwirken zu können!"

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