Freelance.de: Ein Portal, so lebendig und groß wie kein zweites

Ein Interview mit Simon Gravel, dem Geschäftsführer der Freelancer.Net GmbH

Sehr geehrter Herr Gravel, warum kennt ein IT-Freiberufler das Portal Freelance.de?

Ganz vordergründig: Weil er zu den über 52.000 Freelancern in Deutschland gehört, die bei uns ihr Profil angelegt haben. Das wiederum hat er gemacht, weil er ein Unternehmer ist und sich als solcher zuallererst darum kümmern muss, dass er lukrative Aufträge, sprich für ihn passende Projekte erhält.

Ein finanziell interessantes IT-Projekt über Freelance.de – warum sind hier die Chancen größer als anderswo?

Hier ist die Kombination von Menge und Qualität ausschlaggebend. Nirgendwo finden Unternehmen und Vermittler so viele qualifizierte und aktuelle Freelancer-Profile wie bei uns, was im Umkehrschluss dazu führt, dass nirgendwo so viele Projekte angeboten werden. Im Moment sind es täglich über 250 neue Projekte, Tendenz steigend.

Keine Frage: Freelance.de ist im deutschsprachigen Raum die Plattform zur Projektakquise für Freiberufler, die am stärksten wächst.

Wie gewährleisten Sie die anerkannt hohe Qualität Ihrer Datenbank?

Indem wir das Portal als Ganzes betrachten und jeden Bereich permanent optimieren. Das beginnt beim technologischen Fundament, von dem ich behaupten darf: Das ist innovativ und mit das Beste, was man im Wettbewerb findet.

Dazu legen wir großen Wert auf Nutzerfreundlichkeit und intuitive Bedienung, was heißt: Freelancer können einfach und mit unserer Unterstützung ein professionelles Profil anzulegen.

Schließlich stecken hinter unserem Portal viele Menschen. Sie kümmern sich aktiv zum Beispiel um die Validierung von Profilen und Projekten – und rufen nicht nur die Auftraggeber, sondern auch die Freelancer schon mal an, um eine offene Frage zu klären oder den entscheidenden Tipp zu geben.

Es kommt also nicht von ungefähr, dass rund 9.200 Firmen registriert und knapp 29.000 Freelancer online sind?

Genau. Natürlich gibt es – wie in jedem vergleichbaren Angebot – einen hohen Prozentsatz von inaktiven Freelancern, die eben gerade in einem Projekt sind. Wir achten aber sehr genau darauf, die Zahl sogenannter „Datenbank-Leichen“ möglichst gering zu halten. Dafür spricht auch, dass wir im Moment rund 2.000 Profilaktualisierungen im Monat zählen sowie im selben Zeitraum durchschnittlich 145.000 Klicks auf Freelancer-Profile und knapp 150.000 Klicks auf Projekte erfolgen.

Oder kurz gesagt: Freelance.de ist so lebendig, wie es sich Freelancer und Unternehmen nur wünschen können!

Was viele erstaunt: Sie bauen nach wie vor auf viele kostenlose Services und ein sehr einfaches Abo-System…

… und das wird auch so bleiben. In der Tat ist die Finanzierung eines solchen Portals über erfolgsabhängige Honorierung zusätzlich zu einem Grundtarif die vorherrschende Lösung.

Ich habe mich ganz bewusst dagegen entschieden, weil eine unserer großen Stärken im Zusammenspiel von Freelancern einerseits und Projektanbietern andererseits die überprüfbare Neutralität ist.

Wir sind keine Vermittler.

Sie bieten hohe Qualität im Abo. Wie geht das?

Denken Sie bitte an die Größe unserer Datenbank! In solchen Dimensionen rechnet sich auch trotz größeren Aufwands ein Abo-System. Oder kurz gesagt: Je mehr Schultern es sind, auf die die Kosten aufgeteilt werden, desto geringer sind die Beiträge.

Freelance.de wächst seit 2007 kontinuierlich. Wie lange wird diese Entwicklung anhalten?

Noch sehr lange. Man sollte hier aber die relevanten Kennzahlen im Einzelnen betrachten. So geht man von allein rund 80.000 IT-Freelancern in Deutschland aus, was heißt: Hier ist noch Luft drin.

Zudem erweitern wir gerade intensiv unsere Profile-Datenbank um freiberufliche Ingenieure, Finanzdienstleister und Kreative (Übersetzer, Fotografen, Designer, Filmemacher, Texter etc.). Angesichts der Marktschätzung von über 300.000 steht außer Frage: Auch hier gibt es noch ungeheures Wachstumspotential.
Schließlich die Projektausschreibungen. Hier legen wir seit Start des Portals pro Jahr um mindestens 10.000 zu. Und zwar kontinuierlich ohne nennenswerte Einbrüche. Das zeigt, dass nicht nur die Freelancer bei uns zuhause sind, sondern auch Unternehmen und Vermittler die Vorteile unserer Datenbank samt Abo-System erkennen und nutzen.

Als IT-Experte kennen Sie die Bedürfnisse Ihrer Kollegen. Welche gibt es neben guter Projekte noch?

Jeder will doch zuallererst das machen, was er kann. Wir versuchen deshalb, den Freiberuflern mit Zusatztools und -services den Rücken für ihre eigentliche Arbeit freizuhalten. Das reicht von der Stundenerfassung bis hin zur Rechnungsstellung, wobei wir das Angebot sowie das Handling permanent verbessern und ergänzen. Ganz neu ist eine App, mit der Freelancer u. a. bequem ihre Projektakquise organisieren können. Und das ist ebenfalls nur ein weiterer Schritt ….

Das Interview führte der freie Fachjournalist Bernhard Krebs © März 2013.

Dagmar Heinze

Dagmar Heinze

Ist seit dem 1. Juni 2012 bei freelance.de für das Online Marketing zuständig. "Ich freue mich bei diesem schnellwachsenden Unternehmen mitwirken zu können!"

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