Home Office – so richten Sie es richtig ein

Flexibilität am Arbeitsplatz ist ein immer wichtigeres Thema in der heutigen Arbeitswelt. Dies beginnt mit der freien Einteilung der Arbeitszeiten und geht bis hin zur Möglichkeit von überall arbeiten zu können, auch von Zuhause. Letzteres klingt für viele Arbeitnehmer sehr verlockend, da es für viele bedeutet, dass Sie sich die Fahrt ins Büro sparen. Außerdem können sie die Pflichten, die in den eigenen vier Wänden anfallen, schneller erledigen, weil sie nach getaner Arbeit bereits zuhause sind. Doch hier stellt sich die Frage, wie schafft man einen kreativen Arbeitsraum, in dem man ungestört produktiv sein kann und gleichzeitig Wohn- und Arbeitsraum voneinander trennt, damit man nach Feierabend die Arbeit auch Arbeit sein lassen kann.

Berufliches und Privates trennen

Viele stellen sich das Home Office als entspanntes Arbeiten von der Couch aus vor. Bei manchen funktioniert das auch, aber auf Dauer stellen viele Arbeitnehmer fest, dass sie Arbeit und Privates lieber trennen möchten. Wenn man die Möglichkeit hat, richtet man am besten einen separaten Raum als Home Office ein. In diesem kann man dann nicht nur alle Arbeitssachen verstauen, sondern hat zudem den Kopf frei, um kreativ zu arbeiten. Eine solche räumliche Trennung bringt außerdem den psychologischen Effekt mit sich, dass man sich nicht so schnell ablenken lässt und konzentrierter arbeiten kann. Nach getaner Arbeit kann man dann einfach die Tür hinter sich schließen und sich seinem Privatleben widmen.

Auf Ergonomie und Ordnung achten

Der normale deutsche Arbeitnehmer sitzt in der Regel mindestens acht Stunden an seinem Schreibtisch. Um Rückenschmerzen und Verspannungen vorzubeugen, ist es daher wichtig eine ergonomische Arbeitsumgebung zu schaffen.

Das zentrale Element eines Büros ist der Schreibtisch. Bei diesem ist es unabdingbar die wichtigsten Grundvoraussetzungen im Hinterkopf zu haben:

  • Die Optik sollte zweitrangig sein, Funktionalität ist hier das Stichwort. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass der Schreibtisch zur Körpergröße passt und im besten Fall höhenverstellbar ist. Das bietet den Vorteil, dass man zwischendurch auch im Stehen arbeiten
  • Eine gerade Kante ist wichtig, um nah genug am Tisch zu sitzen. Außerdem kommt man so ohne unnötige Verrenkungen an alle Arbeitsmaterialien.
  • Die Tiefe der Arbeitsfläche sollte mindestens 80cm tief und 60cm breit. Dadurch stellt man sicher, dass man nicht zu nah am Bildschirm sitzt und dennoch genug Platz für die Geräte hat.

Ein weiteres wichtiges Element ist der Bürostuhl. Hier sollte die Wahl auf einen ergonomisch geformten Stuhl fallen. Man verbringt mehrere Stunden in diesem Stuhl, daher sollte er bequem und in der Höhe verstellbar sein. Im besten Fall sollten Ober- und Unterschenkel einen 90-Grad-Winkel bilden. Für Abwechslung kann man auch durch einen Sitzball sorgen. Mit diesem ist man gezwungen sich mehr zu bewegen.

In einem Möbelhaus oder bei einem gut sortierten Online-Anbieter wird man auf der Suche nach ergonomischen Möbeln leicht fündig. Auch Regale und Aktenschränke findet man hier. Mit diesen stellt man sicher, dass man Ordnung am Arbeitsplatz hält. Eine Ablage auf dem Schreibtisch sorgt für Übersichtlichkeit, da man die Fächer mit bestimmten Aufgaben beschriften kann und somit jedes Dokument griffbereit zur Hand hat.

Für die richtige Beleuchtung sorgen

Darüber hinaus sollte man für die richtige Beleuchtung am Arbeitsplatz sorgen. Das schont die Augen und beugt Kopfschmerzen und Müdigkeit vor. Am besten ist hier natürlich Tageslicht. Dieses sollte wenn möglich von der Seite kommen. In den dunklen Wintermonaten und späteren Stunden am Schreibtisch sorgt eine Schreibtischlampe für das nötige Licht. Experten empfehlen hier, dass die Glühbirne mehr als 600 Lumen aufweist. Je heller und kälter die Lampe leuchtet, desto mehr fördert das außerdem die Konzentration.

Die Bildrechte lauten wie folgt:
© Halfpoint/ Shutterstock
© Rawpixel.com/ Shutterstock

Gastautor

Ich bin ein Gastautor und haben diesen Beitrag für den Freelance.de Blog geschrieben. Auch Sie können ein Gastautor werden. Bei Interesse, schreiben Sie einfach eine Mail an team@freelance.de und stellen Sie sich kurz vor.

2 Kommentare:

  1. Das schwierigste beim Home Office ist für mich immer die Trennung zwischen privat und beruflich. Da gehört schon ein gewisses Maß an Disziplin. Es hilft schon enorm alles aus seinem Büro zu verbannen, das nicht mit seiner Office-Tätigkeit zu tun hat

  2. Anja Deilmann

    Wir haben die Erfahrung gemacht, dass wir in unserer kreativen Medienagentur mitten im Herzen von Köln mittlerweile viele Freiberufler haben, denen die Decke zu Hause auf den Kopf gefallen ist und die sehr froh darüber sind, endlich wieder unter „Kollegen“ zu sitzen und zu arbeiten, ganz zu schweigen von interessanten beruflichen Kontakten, fachlichem zügigen Austausch untereinander und dem Socializing zum Feierabend hin. Wertvolle Synergien entstehen hierbei…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.