Instagram: Von Algorithmen und Reichweite

Nachdem wir kürzlich schon über Social Media im Allgemeinen und wie wichtig guter Content für Follower ist, gesprochen haben, widmen wir uns heute einem ganz speziellen Fall: Instagram. Dank seines außergewöhnlichen Algorithmus ist es wichtig, in diesem Netzwerk auf einige Besonderheiten zu achten. Doch, wenn Sie ihn erst durchschaut haben, kann Instagram Ihr bester Freund und die ideale Werbeplattform sein.

Social Media: Instagram

Die richtige Geschichte

Ähnlich, wie es sich schon im vorangegangenen Artikel herauskristallisiert hat, ist auch auf Instagram der Content hinter den Bildern essentiell. Was soll vermittelt werden? Was wollen Sie mit Ihren Texten und Fotos beim Leser erreichen? Suchen Sie sich ein Thema aus, von dem Sie besonders gern und viel zu erzählen haben. Es wird der Schwerpunkt, das Kernstück Ihres Feeds. Um dieses Thema können Sie nun alle möglichen Geschichten herumstricken. Und auch hier gilt: Schreiben Sie, was gelesen werden will. Gehen Sie auf Ihre Zielgruppe ein und posten Sie relevante und interessante Inhalte. So können Sie einerseits tatsächlich objektiv lesenswerten Content produzieren und ihn andererseits authentisch verkörpern – das A und O bei einer Schönfärberei-Plattform wie Instagram. Denn mittlerweile ist nicht mehr der Feed mit den gekünsteltsten Bildern gefragt, sondern der mit der glaubhaftesten Geschichte. Wenn Sie Ihre Texte nun noch mit den passenden Hashtags – passend in dem Sinne, als dass sie eine möglichst große Reichweite mit wenigen Streuverlusten haben – versehen, haben Sie bereits eine gute Basis für den perfekten Instagram-Post gelegt.

Der richtige Umgang

Mit der passenden Geschichte – Ihrem Herzstück – können Sie sich Ihre Community aufbauen. Doch diese auch bei der Stange zu halten erfordert noch ein wenig mehr Einsatz. Instagram ist eine sehr aktive Plattform. Kommentare sind hier, im Gegensatz zu anderen sozialen Netzwerken, keine Seltenheit. Das sollten Sie sich zunutze machen. Interagieren Sie mit Ihren Abonnenten! Antworten Sie auf Ihre Kommentare, starten Sie Umfragen und stellen Sie Ihrer Community regelmäßig Fragen. Nichts fördert Engagement so sehr, wie die eigenen Leser miteinzubeziehen und ihnen so das Gefühl zu geben, ein wichtiger und relevanter Teil Ihres Profils zu sein. Leserbindung ist alles in der heutigen, schnelllebigen Zeit!

Die richtige Zeit

Apropos Leser und -bindung: Ab der magischen 100-Follower-Grenze kann Instagram einige demographische Angaben zu den Abonnenten ausgeben. Darunter fallen nicht nur Alter und Geschlecht – was durchaus hilfreich sein kann hinsichtlich der Zielgruppenoptimierung Ihrer Texte und Bilder –, sondern auch der Wohnort. Dies kann Ihnen als erster Anhaltspunkt dienen, wann Ihre Abonnenten üblicherweise Instagram nutzen. So ist eine mitteleruopäisch-angesiedelte Community sicherlich zu einer anderen Uhrzeit aktiv, als beispielsweise amerikanische Nutzer. Andere Auswertungen geben Ihnen darüber hinaus die genaue Verteilung der Online-Aktivitäten an. Mithilfe dieser Daten können Sie dann Ihre Posts planen, sodass Sie möglichst einen Großteil Ihrer Community erreichen. Nur so generieren Sie möglichst viele Impressionen – Instagrams wichtigste Währung.

Der Endgegner: Der Instagram-Algorithmus

Denn der Clou am Instagram-Algorithmus ist folgender: Die Bilder werden im Verlauf Ihres Followers nicht chronologisch angezeigt, sondern nach den meisten Impressionen in kürzester Zeit sortiert. Es ist also tatsächlich sehr relevant, dass Sie Ihre Zielgruppe bzw. Leser kennen und sich deren Rhythmus und Wünschen bestmöglich anpassen. So generieren Sie Sichtbarkeit und damit schlussendlich auch Reichweite. Diese können Sie dann nutzen, um sich und Ihr Können als Freelancer zu präsentieren, Ihr Unternehmen sicht- und vor allem nahbar zu machen, oder vielleicht sogar die ein oder andere Werbeanzeige zu schalten.

Auch wir freuen uns immer über Fragen, Wünsche und Anregungen. Besuchen Sie uns dazu doch mal auf Instagram!

Alina Bergmann

Alina Bergmann

Alina ist seit 2019 Online Marketing Managerin bei freelance.de - als Tochter von zwei Freelancern und mit einem Bachelor in Kommunikationsmanagement widmet sie sich den Themen der Selbstständigen in Blog Posts, Tweets und auf der Website.

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