Mit den Besten arbeiten: ETL und Datawarehouse Management Spezialist

Unsere Vision ist es, allen Freiberuflern das für sie beste Projekt, und im Umkehrschluss jedem Projektanbieter den besten freien Mitarbeiter für sein Projekt anzubieten. Transparent und ohne Vermittlungsprovision. In unserer Artikelreihe „Mit den Besten arbeiten“ stellen wir Ihnen deshalb Freelancer und Projektanbieter vor, die freelance.de aktiv für Ihre Akquisearbeit nutzen.

etl und datawarehous interview mit christoph daumannHeute berichtet Christoph Daumann, ETL und Datawarehouse Management Spezialist, von seinen Erfahrungen als Freelancer, seinen Anfängen und was er sich von der Politik für die Freelancer erhofft:

Seit wann sind Sie Freelancer und wie ist es dazu gekommen?

Freelancer bin ich seit 2002. Davor war ich als Mitarbeiter in der Bank, in einem Industrieunternehmen  und der Beratung tätig und habe Erfahrungen in Datawarehouse Projekten erworben, die mir den Schritt in die Selbständigkeit ermöglicht haben. Damals – in 2002 – wurde mir nach einem beruflichen  Wechsel klar, dass mich die Tätigkeit als Angestellter nicht mehr zufrieden stellen würde und ich mir eine Phase als Freelancer – wenigstens um eine neue Orientierung zu finden – nehmen sollte.

Erzählen Sie uns bitte etwas über Ihre Arbeit. Was sind Ihre Schwerpunkte?

Ich konzentriere mich auf Dienstleistungen in der Datenintegration, oft auch als ETL bezeichnet, bevorzugt mit Informatica Powercenter. In 2017 habe ich dieses Thema in zwei Projekten übernommen, in denen Data Vault Standards umgesetzt wurden. Die meisten Rollen in Datawarehouse Projekten kann ich ebenfalls ausfüllen, denn in Informationsmanagement bin ich seit dem Studium engagiert, habe komplett alle Aufgabenbereiche durchlaufen und mich auch in Prince2, ITSM und Controlling fit gemacht. Es kann auch vorkommen, dass Kunden einem Dienstleister eine Aufgabe anvertrauen, die nicht direkt im Fokus liegt, so habe ich in einer Service Transition mitgemacht und im Anschluß den Auftrag über die Business Assurance für ein Trader Tool erhalten.

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit am meisten Spaß?

Das Meiste im Projekt macht Spaß, wenn die Ergebnisse stimmen und die Einbindung in den Gesamtprozess. Ein wenig Abwechslung hin und wieder hilft ebenfalls. Die tatsächliche Tätigkeit ist mir nicht (mehr) so wichtig, vielleicht weil ich ergebnisorientiert denke und das Gesamtbild sehe. Für meinen Schwerpunkt ETL mit Informatica Powercenter habe ich mich entschieden, weil mir die Aspekte Spaß und die Fähigkeit, etwas beizutragen, wichtig sind und ich die Marktsituation/Nachfrage hoch einschätze.

Was war Ihr bislang spannendstes Projekt? Und warum?

Mein Benchmark Projekt war bei der Commerzbank in Luxemburg, wo ich als Business Analyst tätig war. Das Arbeitsumfeld in einer sehr ergebnisorientierten Organisation hat mich außerordentlich motiviert und auch der Ort war reizvoll wegen der Nähe zum französischen Lifestyle. Der Kunde hat selbst sehr viel beigetragen und war sehr kooperativ. Um der Fairness willen muss ich auch sagen, dass da auch einige andere Projekte mit sehr vielen guten Erfahrungen waren.

Was war die beste Entscheidung bisher in Ihrer beruflichen Laufbahn?

Eine der besten, wenn auch vielleicht nicht in allen Punkten klügsten Entscheidung war der Entschluss zur Tätigkeit als Freelancer, kein Zweifel. Mein Berufsweg war zu der Zeit ausgereizt, ich war mit vielen Dingen nicht einverstanden und konnte so meine Ideen und Vorgehensweise in der Praxis bewerten und verbessern. Inzwischen profitiere ich sehr von der Freiheit zur Zeiteinteilung und zur Entwicklung zwischen den Aufträgen.

Würden Sie sich rückblickend erneut für die Selbstständigkeit entscheiden?

In der gleichen Lage würde ich mich auch heute klar wieder für die Selbständigkeit entscheiden. Vor diesem Wechsel war ich schon einmal für ein Dreivierteljahr, wenn auch unter günstigeren Bedingungen, auf eigene Rechnung als Dienstleister tätig und diese Erfahrung hat mir für diesen Schritt jetzt Mut gemacht. Vielleicht würde ich heute einen andern Schwerpunkt wählen. In meinem Bereich – man kann auch sagen „meinem Markt“ – findet man am leichtesten Projekte, wenn man langjährige Werkzeugerfahrung vorweist und auch über ein Netzwerk verfügt. Das habe ich anfangs falsch eingeschätzt und auf die Markttransparenz und meine Kompetenz und Historie gesetzt. Wenn es um die Vorbereitung für die Selbständigkeit geht, würde ich heute die Voraussetzungen und den Zeitpunkt geschickter wählen.

Seit wann sind Sie bei freelance.de registriert? Und warum?

Bei freelance.de bin ich seit Juli 2016. Zu der Zeit erfuhr ich durch andere Selbständige von freelance.de und habe mich dann auch bald selbst registriert. Auch heute im zweiten Mitgliedsjahr gefallen mir der Umfang an Ausschreibungen, die Informationen zu den Ausschreibungen und die Verbindung zu den Projektanbietern. Die Projektreferenzen habe ich ebenfalls gerne genutzt.

Was wünschen Sie sich für die Freelancer von der Politik?

Die Bundeskanzlerin hat zur Aufgabe der Politik in etwa gesagt, das wäre die Schaffung der Voraussetzungen für das Zusammenleben, quasi die Stellung des Rahmens für die Lebensverhältnisse in der Gesellschaft. Diese Haltung fand ich immer gut. Freelancer gestalten ihren Beitrag zur Gesellschaft auf der Grundlage von Angebot und Nachfrage. Ich wünsche – eigentlich erwarte ich das auch von den immerhin von uns gewählten „Vertretern“ –, dass die Politik und die Gesellschaft diese Gestaltungsfreiheit unterstützen und die wirtschaftliche Position der Selbständigen stärken.

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