Postbank: Selbstständige und Freiberufler setzen auf Gold

Presseinformation der Postbank Zentrale von August 2013

Goldbarren und -münzen sind im Zuge der Euro- und Staatsschuldenkrise offenbar besonders bei Selbstständigen und Freiberuflern in Deutschland gefragt und äußerst beliebt. Dies zeigt sich bei deren Nachlassplanung.

Eine aktuelle Analyse der Postbank ergibt: 14 Prozent der Selbstständigen in Deutschland wollen Goldbarren oder -münzen vererben. Bei einer gleichlautenden Befragung vor einem Jahr waren dies nur halb so viele. Der Unterschied zu den Angestellten in Deutschland hat sich damit nochmals deutlich vergrößert. So gaben 2012 nur fünf Prozent der Angestellten an, Gold vermachen zu wollen. Aktuell ist dies mit sechs Prozent nur wenig mehr als vor einem Jahr.

Postbank Zentrale

Der starke Zuwachs von “vergoldeten” Nachlässen bei den Selbstständigen trägt dazu bei, dass der Anteil derjenigen, die Goldbarren oder -münzen vererben wollen, in der Gesamtbevölkerung steigt. Von allen Deutschen, die ein Erbe zu vergeben planen, geben dies aktuell bereits acht Prozent an. Bisher war das Edelmetall in nur drei Prozent der Erbschaften enthalten. Der Anteil der Golderbschaften wird sich demnach fast verdreifachen.

Interessant ist schließlich aber auch ein weiterer Unterschied zwischen Angestellten und Freiberuflern: Jeder fünfte Angestellte (19 Prozent) will sich in Erbdingen professionell beraten lassen, etwa bei einem Bank-, Versicherungs-, Steuer- oder Finanzberater. Unter Selbstständigen und Freiberuflern hat das aber mit 13 Prozent nur etwa jeder Achte vor.

Dagmar Heinze

Dagmar Heinze

Ist seit dem 1. Juni 2012 bei freelance.de für das Online Marketing zuständig. "Ich freue mich bei diesem schnellwachsenden Unternehmen mitwirken zu können!"

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