Selbstständig- vom Büro zu Hause oder Coworking Space aus arbeiten?

Homeworking – die Verantwortung für den eigenen Arbeitsplatz

Das Home-Office ist europaweit im Kommen. In Deutschland arbeitet etwa die Hälfte aller Freiberufler, die ihre Leistung als Ein-Mann-Unternehmen anbieten, von zuhause aus. Selbstständige, die viel unterwegs sind oder auf eine starke Besucherfrequenz zielen, nutzen zunehmend Coworking Spaces – Gemeinschaftsbüros in zentraler Lage mit synergetischen Effekten und sozialen Kontakten. Die kluge Organisation des eigenen Arbeitsplatzes ist in jedem Falle eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg eines Freelancers.

Der Organisation der Arbeit in der eigenen Wohnung

Die Vorteile des Arbeitens von zuhause aus sind unübersehbar: niedrige Kosten, Reduzierung der Arbeitswege, flexible Zeiteinteilung. In der heimischen Umgebung lauert jedoch auch eine große Gefahr: die Ablenkung durch den Haushalt, den Wohnkomfort oder die Familie.
Für Freiberufler ist es unumgänglich, die Arbeit in den eigenen vier Wänden so zu strukturieren, dass Berufliches und Privates getrennt wird. Das ist vor allem eine Frage des Zeitmanagements. Die Kernarbeitszeit muss in jenen Stunden des Tages liegen, in denen der Freelancer allein in der Wohnung ist. Geschäftskontakte sollten nach Möglichkeit in die späten Nachmittagsstunden oder idealer Weise auf den frühen Abend verlegt werden, um die produktive Arbeitszeit zu verlängern. Das Wesentliche ist: ein abgetrennter Büroraum.

Das Recht auf die teilweise kommerzielle Nutzung einer Wohnung

Das Recht, eine Wohnung teilgewerblich zu nutzen, besteht für Freiberufler generell. Sofern keine Beeinträchtigung der Wohnqualität in der Wohnung oder im Haus vorliegt, muss der Vermieter keine Einwilligung geben. Die Grenze des Zumutbaren wird nur überschritten, wenn durch die selbstständige Tätigkeit zuhause reger Kundenverkehr, Lärm oder Parkplatzprobleme entstehen sowie weitere Mitarbeiter beschäftigt werden. Das trifft in der Regel für medientechnische, wissenschaftliche oder Büro-Tätigkeiten nicht zu. Ein Firmenschild am Haus liegt allerdings im Ermessensbereich des Vermieters. Es gibt mehrere Gerichtsurteile zur gesamten Sachlage zugunsten der Freiberufler. Das wichtigste ist sicherlich die Entscheidung des Bundesgerichtshofs aus dem Jahr 2008 (Az.: VIII ZR 165/08.)

Die optimale Ausgestaltung des Arbeitsplatzes

Selbst wenn kein separater Raum in der Wohnung zur Verfügung steht, können Selbstständige einen gut funktionierenden Arbeitsplatz einrichten. Professionelle Technik ist dabei selbstverständlich. Mit einer Schreibtischkombination und effizienten Regalwänden lässt sich auch eine Arbeitsecke in einem weniger häufig genutzten Raum ausreichend optisch abgrenzen.
Weniger verbreitet ist unter Freelancern allerdings die Erkenntnis, den Arbeitsplatz auch nach ergonomischen Gesichtspunkten einzurichten. Dazu gehören eine Arbeitsfläche, deren Umfang vollständig aus der Sitzposition beherrscht werden kann, ein höhenverstellbarer Bürostuhl, schneller Dokumentenzugriff und ausreichende Beleuchtung. Um diese Bedingungen herzustellen, ist keine besondere Investition nötig, sondern lediglich eine kluge Wahl der Büromöbel. Hierfür bietet der Onlineshop Kaiserkraft eine große Auswahl an diversem Büromobiliar, welches sowohl Komfort als auch Praktikabilität auszeichnet.

Dagmar Heinze

Dagmar Heinze

Ist seit dem 1. Juni 2012 bei freelance.de für das Online Marketing zuständig. "Ich freue mich bei diesem schnellwachsenden Unternehmen mitwirken zu können!"

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