Selbstvermarktung: Wie können Freelancer Werbemittel gezielt für sich selbst einsetzen?

Wenn Sie im Bereich Marketing selbstständig tätig sind, profitieren Ihre Kunden jeden Tag davon, dass Sie wissen, wie man verschiedene Werbemittel richtig einsetzt. Die Werbung in eigener Sache jedoch kommt dabei oftmals viel zu kurz und folgt dem Sprichwort „Der Schuster hat die schlechtesten Schuhe.“. Doch selbst wenn Sie kein Marketer sind, sondern in einer anderen Branche tätig sind, sollten Sie das Selbstmarketing nicht vernachlässigen. Denn dies ist immens wichtig, um Ihrer Zielgruppe zu sagen, welche Leistungen Sie anbieten, und um die potentiellen Neukunden von Ihnen zu überzeugen.

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Kunden überzeugen und gewinnen durch den richtigen Einsatz von Mailings, Visitenkarten und Co.

Grundsätzlich ist die Auswahl an Werbemitteln groß und damit auch die Möglichkeit für Ihren Einsatz. Daher sollten Sie sich genau überlegen, welche Sie für Ihre Marketingzwecke verwenden. Verzichten sollten Sie keinesfalls auf Visitenkarten, weil Sie diese vielseitig einsetzen können (z.B. Akquise, Kundenbesuch, Messe) und diese außerdem Ihre Kontaktdaten enthalten. Das Überreichen einer Visitenkarte macht nicht nur einen professionellen Eindruck, sondern zeigt auch, dass Sie mit dem Kunden in Kontakt bleiben möchten. Zudem bietet sich dies im B2B-Bereich als Anlass an, den Kunden nach seiner eigenen Visitenkarte zu fragen.

Wenn Sie bereits einen Kundenstamm haben oder über Ihre Webseite, die im Übrigen auch ein wichtiges Werbemittel für Freelancer ist, Emailadressen generiert haben, sind Newsletter eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, für sich selbst zu werben. In diesen Mailings können Sie Ihre Leistungen kommunizieren, Ihre Blogbeiträge teilen, spezielle Angebote präsentieren und sich als Experte auf Ihrem Gebiet darstellen. Für viele Freelancer stellt das Internet generell ein wichtiges Kommunikationsmedium dar, weil dort vielfach nach Freiberuflern gesucht wird. Daher bieten sich die Onlinemedien auch sehr gut als Werbemedium an.

Die Broschüre ist ebenfalls eine Möglichkeit, Kunden über Ihre Leistungen zu informieren und Ihnen darüber hinaus einen Eindruck von Ihrer Person zu liefern. Mehrseitige Broschüren bieten dafür ausreichend Platz. Allerdings sollten diese nicht mit Informationen überladen sein, damit die Kunden nicht überfordert werden. Weniger ist in diesem Fall mehr. Daher können Flyer oder Faltblätter eine Alternative sein. Diese können Sie ebenso wie die Visitenkarten verteilen, wenn Sie auf Messen sind, oder in Ihren Geschäftsräumen auslegen. Auch nach einem Kontakt mit potentiellen Kunden können Sie diese überreichen, weil Sie so länger im Gedächtnis bleiben und die Kunden zudem die wichtigsten Informationen noch einmal in Ruhe nachlesen können.

Werbemittel für die Selbstvermarktung gestalten

Visitenkarten, Broschüren und Faltblätter sollten stets einen professionellen Eindruck machen, aussagekräftig sein und zu Ihnen und Ihrer Tätigkeit passen. Sinnvoll ist es, ein Corporate Design zu verwenden, weil Ihre Kunden so verschiedene Werbemittel sofort als Ihre identifizieren können. Zudem erleichtert Ihnen dies die Gestaltung, denn Sie müssen sich nicht jedes Mal aufs Neue für eine Schriftart und eine Farbgestaltung entscheiden.
Wenn Sie wissen, wie Ihre Werbemittel aussehen und welchen Content sie beinhalten sollen, können Sie Ihre Werbemittel am einfachsten bei Druckereien in Auftrag geben. Zusammen mit den Experten gestalten Sie die Visitenkarten, Broschüren oder Faltblätter und im Anschluss werden sie professionell gedruckt. Allerdings bedeutet dies hohe Kosten, die sich viele Freelancer und Selbstständige zu Beginn ihrer Tätigkeit meistens nicht leisten können oder wollen. Eine preiswerte Alternative ist es, Visitenkarten selbst zu drucken.

Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen:

  1. Bei der Gestaltung sind Vorlagen aus Schreibprogrammen wie Microsoft Word oder OpenOffice sowie kostenlose Software (z.B. SF-Visitenkarte, Business Card Designer) eine große Unterstützung.
  2. Das Papier bildet die Basis für einen professionellen Eindruck Ihrer Visitenkarten. Daher sollten Sie sich für eine hochwertige Papiersorte mit einer Stärke von mindestens 120 Gramm entscheiden. Einen Unterschied für den Druck macht es auch, ob Sie glänzendes oder mattes Papier verwenden. Dies wirkt sich zudem auf die Haptik aus. Am besten machen Sie einen Fühltest und entschieden sich für das, das Ihnen besser gefällt. Denn letzten Endes sollen die Visitenkarten zu Ihnen passen.
  3. Bevor Sie die Visitenkarten drucken, sollten Sie die Einstellungen Ihres Druckers überprüfen. Die Druckqualität sollte auf „Hoch“ eingestellt sein, die Papierart, der entsprechen, die Sie ausgewählt haben und nicht auf „Standardpapier“ stehen und der Druck sollte farbig sein, wenn Sie keine schwarz-weißen Visitenkarten haben möchten.

Die Möglichkeit, die Gestaltung selbst zu übernehmen, ist bei Flyern ebenso einfach möglich, wenn Sie auf ein paar Empfehlungen achten. Auf diese Weise schaffen Sie den Spagat, Kosten bei der Gestaltung von Werbemittel zu sparen und gleichzeitig den Anspruch an einen hochwertigen Eindruck zu erfüllen.

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