FACEBOOK, TWITTER & CO. – WIE SOCIAL MEDIA ZU IHREM USP WERDEN

Denkt man an Facebook, denkt man wohl zuallererst an Bilderfluten aus dem letzten Traumurlaub der besten Freunde oder an süße Katzenvideos. Doch Facebook – ebenso wie die meisten anderen Social Media Kanäle, wie z.B. Twitter, LinkedIn, Instagram und Co. – kann noch viel mehr. Nämlich Ihr Profil oder Ihr Unternehmen stützen. Wie? Das lesen Sie hier.

Den richtigen Kanal finden

Die Auswahl an sozialen Netzwerken ist mittlerweile riesig. Es gibt die ganz großen Player, wie z.B. Facebook, Twitter oder LinkedIn, oder die eher spezielleren Spartenkanäle, wie beispielsweise Pinterest oder Snapchat. Welche Kanäle Sie nutzen sollten, hängt einerseits von Ihrer Zielgruppe, andererseitsSocial Media Kanäle von Ihren Inhalten ab. Dabei ist auch die richtige Ansprache wichtig. Ihre Twitter-Follower reagieren auf andere Teaser als die auf LinkedIn. Wenn Sie diese Ansprüche berücksichtigen, generieren Sie mehr Aufmerksamkeit und Interaktion. Auch eine Kombination aus bzw. Bespielung von mehreren Kanälen kann durchaus sinnvoll sein, wenn Sie möglichst viele (verschiedene) Personen ansprechen wollen. Entscheidend dabei ist nur, dass sich die Inhalte auch für die typische Zielgruppe des jeweiligen Kanals eignen. Sonst vergeben Sie sich selbst Sichtbarkeit und Reichweite. Hierbei können Sie zusätzlich punkten, wenn Sie Ihre Inhalte auf den verschiedenen Kanälen zu unterschiedlichen Zeiten posten – nämlich dann, wenn Ihre Leser dort am aktivsten sind.

Content is (still) King

Dabei ist das wichtigste Stichwort auch schon gefallen: Inhalte. Sie sind das Kernstück jedes guten Social Media Auftritts. Nur wenn der Content interessant und vor allem relevant für die jeweilige Leserschaft ist, findet er auch Anklang. Doch was ist interessanter Content? Hierzu können Sie sich zunächst einmal überlegen, welche Themen Sie bedienen und v.a. auch professionell bearbeiten können. Wo liegt Ihre Expertise, auf welchem Gebiet sind Sie Fachmann/ -frau und worüber würden Sie gerne schreiben? Der Spaß am Verfassen Ihrer Posts oder Artikel wird sich in der Qualität widerspiegeln. Ist es nur eine lästige Pflicht für Sie, dann lassen Sie es vielleicht doch lieber bleiben, oder geben Sie es an jemand anderen ab. Nun zum nächsten Schritt: Welches dieser Themen würde Sie als Ihr Leser interessieren? Was ist spannend und bietet für den Leser einen Mehrwert? Versuchen Sie am besten neue Aspekte, andere Blickwinkel oder differenzierte Meinungen aufzuzeigen. Das Nonplusultra wäre, wenn Sie ein Alleinstellungsmerkmal finden, das sonst noch niemand auf diese Art bedient. Das kann beispielsweise durch spezifisches Expertenwissen, durch besonders verständliche Texte zu schwierigen Sachverhalten oder durchaus auch über Humor erfolgen. Damit hebt sich Ihr Content noch mehr von anderen ab und Sie haben die Chance, in der heutigen Informationsflut Aufmerksamkeit zu generieren und mit Relevanz zu punkten.

Follower bekommen – und behalten

Doch auch der schönste Content braucht seine Leserschaft. Je nach Social Media Kanal sind das dann Ihre Follower, Ihre Abonnenten oder Ihr Netzwerk. In vielen Kreisen heißt es da: Mehr ist mehr. Je mehr Follower, desto besser. Und natürlich ist dieser Aspekt nicht von der Hand zu weisen. Doch sollten Sie dabei stets bedenken, dass es auch die passenden Leser sein müssen. Sind Sie Experte auf dem Gebiet IT und posten dazu in den sozialen Netzwerken, möchten Sie natürlich in erster Linie diejenigen Leser ansprechen, die auch von Ihrem Wissen oder Angeboten profitieren können. Landschaftsgärtner könnten dabei Social Media Aktivitätenbeispielsweise erste einmal weniger attraktiv sein. Doch bis es zu diesem Punkt kommt, müssen wir noch einmal einen Schritt zurückgehen: Wie kommen Sie denn überhaupt erstmal an irgendwelche Follower? Und auch hier gehen wir wieder über den Content. Guter und vor allem relevanter Content wird Ihnen Leser bringen – nach einer gewissen Zeit. Denn eine solche Herangehensweise erfordert einen langen Atem. Ihre Posts werden einen gewissen Anlauf benötigen, bis Sie in Ihrer Zielgruppe richtig einschlagen. Wenn Sie Ihre Leser dann aber regelmäßig damit versorgen, werden sie Ihnen auch erhalten bleiben – schließlich schätzen sie Sie für Ihren ganz speziellen Feed. Und wenn Sie dann noch mit Ihren Lesern kommunizieren und interagieren, dann kann nichts mehr schief gehen.

Beachten Sie diese drei wesentlichen Punkte, werden Ihre Social Media Aktivitäten zu einem öffentlichen Aushängeschild Ihres Könnens und Ihrer Expertise. Sie können so Ihren Expertenstatus etablieren und festigen, Ihnen neue, spannende Aufträge ermöglichen oder neue Mitarbeiter auf Sie aufmerksam machen. Dazu wird es einigen Aufwand Ihrerseits brauchen – doch für dieses Ergebnis lohnt es sich!

Sollten Sie dazu noch Fragen oder Anmerkungen haben, rufen Sie uns gerne an (+49 (0) 89 4521393-0), schreiben Sie uns unter marketing@freelance.de oder besuchen Sie uns auf unseren Social Media Kanälen (Facebook, G+, Twitter, Instagram, LinkedIn und Xing).

Daniel Wagner

Daniel Wagner

Daniel Wagner ist freiberuflicher Community Manager. Mit seinem Label Danny Woot hat er sich auf den Aufbau und die Betreuung von Online-Communities speziell in der Entertainment-Branche (Film, TV, Games) spezialisiert.

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