Software-Architekt
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Kurzvorstellung
Geschäftsdaten
Qualifikationen
Projekt‐ & Berufserfahrung
1/2024 – 12/2025
Tätigkeitsbeschreibung
Im Projekt wurde eine bestehende, monolithische WebSphere-Legacy-Anwendung schrittweise durch eine cloud-native Microservice-Plattform abgelöst. Ziel war die Entkopplung fachlicher Domänen, die Erhöhung von Skalierbarkeit und Wartbarkeit sowie die Beschleunigung von Entwicklungs- und Release-Zyklen.
Die Zielarchitektur basiert auf OpenShift/Kubernetes mit containerisierten Anwendungen (Docker). Fachliche Services wurden als Microservices mit Spring Boot und Dropwizard umgesetzt, während die Benutzeroberfläche als Angular-basierte Webanwendung realisiert wurde. Die Kommunikation zwischen Services erfolgte sowohl ereignisgetrieben über Kafka als auch über IBM MQ zur kontrollierten Anbindung und schrittweisen Ablösung bestehender Legacy-Schnittstellen.
Für die Datenhaltung kamen PostgreSQL für transaktionale Anwendungsdaten sowie MongoDB für dokumentenorientierte Strukturen zum Einsatz. Der Entwicklungs- und Auslieferungsprozess wurde durch eine automatisierte CI/CD- und GitOps-Toolchain unterstützt, bestehend aus Jenkins für Build- und Testprozesse, Argo CD für deklarative Deployments sowie Terraform zur infrastrukturellen Provisionierung (Infrastructure as Code).
Ergänzend wurde im Rahmen des Projekts eine Google-Service-basierte Dokumentenschwärzung integriert, die eine automatisierte Erkennung und Anonymisierung sensibler Inhalte ermöglichte. Dadurch entstand eine hybride Architektur, in der On-Premises-Systeme gezielt mit externen Cloud-Services verzahnt wurden, ohne die Kontrolle über sicherheitskritische Kernprozesse und Daten zu verlieren.
Das Projekt schuf eine zukunftssichere, hochautomatisierte Plattform, die den schrittweisen Rückbau des Legacy-Systems ermöglichte und zugleich eine flexible Grundlage für hybride und KI-gestützte Erweiterungen bereitstellt.
Angular, Apache Kafka, Confluence, Docker, Git, Google Cloud, IBM DB2, Infrastrukturarchitektur, Java (allg.), Jira, Kubernetes, Lead Developer, Openshift, Postgresql, Spring Framework, Web Entwicklung, Web Services
7/2022 – 12/2023
Tätigkeitsbeschreibung
Im Projekt wurde ein Operational Data Store (ODS) für Schaden-/Claims-Daten aufgebaut, der als entkoppelnde Zwischenschicht zwischen Host-Systemen und angebundenen Konsumenten dient. Ziel war es, schadenrelevante Daten zentral bereitzustellen, zu transformieren und in konsumentengerechte Strukturen zu überführen, um Abhängigkeiten zum Host zu reduzieren und die Integrationsfähigkeit zu erhöhen.
Die Umsetzung erfolgte nach dem Contract-First bzw. Consumer-Centric-Contracts-Paradigma. Grundlage bildeten OpenAPI-Spezifikationen, die gemeinsam mit den Konsumenten definiert wurden. Diese Verträge dienten als Single Source of Truth für die Generierung von DTOs und API-Interfaces sowie für eine klare Versionierung und Governance der Schnittstellen.
Der ODS ermöglicht damit eine stabile, skalierbare und zukunftssichere Bereitstellung von Schadeninformationen, verbessert die Wiederverwendbarkeit der Daten und schafft eine saubere Trennung zwischen Kernsystemen (System of Records - SoR) und konsumierenden Anwendungen.
Apache Kafka, IBM DB2, Postgresql, Lead Developer, Confluence, Docker, Git, Java (allg.), Jenkins, Jira, Spring Framework
3/2020 – 6/2022
Tätigkeitsbeschreibung
Im Projekt wurde die technische Gesamtverantwortung für die Ausarbeitung und Umsetzung einer Roadmap zur nachhaltigen Modernisierung des Endkundenportals My AXA übernommen. Ziel war es, die bestehende Portalarchitektur schrittweise zu modernisieren, Risiken zu minimieren und eine zukunftsfähige technologische Basis für die Weiterentwicklung des Kundenportals zu schaffen.
Hierzu wurden verschiedene technische Konzepte auf Anwendungs- und Systemebene ausgearbeitet, bewertet und mit den relevanten Stakeholdern abgestimmt. Ein zentraler Bestandteil war die Erarbeitung eines stufenweisen Migrationskonzepts zur risikoarmen Ablösung bestehender Frontend-Komponenten durch Web Components, um eine inkrementelle Modernisierung ohne Unterbrechung des laufenden Betriebs zu ermöglichen.
Die Modernisierung wurde bis zur Produktionsreife fachlich und technisch begleitet, einschließlich Freigabeprozessen und finaler Bereitstellung des Portals. Die Anbindung fachlicher Prozesse erfolgte unter konsequenter Anwendung von Enterprise Integration Patterns (EIP) zur strukturierten und entkoppelten Integration verteilter Systeme.
Auf Umsetzungsebene wurden Frontend-Prozesse mit Spring MVC, WebComponents mit Lit, Freemarker, HTML, CSS und JavaScript erweitert und implementiert. Parallel dazu wurde das Monitoring und Logging durch den gezielten Einsatz von OpenTelemetry, Kibana, Graylog, Prometheus und Grafana ausgebaut, um Transparenz, Stabilität und Betriebsfähigkeit nachhaltig zu verbessern.
Zusätzlich wurde die Rolle des Security Champion (Zertifizierung durch das Fraunhofer-Institut) wahrgenommen, mit Fokus auf Security-by-Design, sichere Schnittstellen und Sensibilisierung der Entwicklungsteams. Im Bereich der Schnittstellen wurde eine Umstellung bestehender REST-APIs auf einen Contract-First-Ansatz auf Basis von OpenAPI 3 (Swagger) umgesetzt, um klare API-Verträge, Versionierung und Governance sicherzustellen.
Die Entwicklung erfolgte durchgängig agil nach SCRUM, mit enger Abstimmung zwischen Fachbereichen, Entwicklung, Architektur und Betrieb.
Confluence, Jira, Amazon Web Services (AWS), Angular, Architektur (allg.), Cloud (allg.), Docker, Full Stack Developer, Java (allg.), Lead Developer, Open Source, Representational State Transfer (REST), SOAP, Spring Framework, Typescript, Web Entwicklung, Web Services
10/2018 – 2/2020
Tätigkeitsbeschreibung
Im Projekt wurde die Rolle des Lead Developers für die Konzeption und Umsetzung des Backend-Systems einer J2EE-basierten Retainer-Plattform übernommen. Die Anwendung bildete die zentrale Integrationsschicht für eine Vielzahl von Schnittstellen zu Corporate-Partnern und stellte eine hochverfügbare, skalierbare Backend-Architektur bereit.
Die Backend-Services wurden unter Einsatz moderner Spring-basierter Technologien umgesetzt und durch Spring-Batch-Jobs ergänzt, die sowohl zur Einhaltung der DSGVO-Anforderungen (z. B. Lösch- und Anonymisierungsprozesse) als auch zur Sicherstellung eines nachhaltig regenerativen Systembetriebs dienten.
Im Rahmen der technischen Weiterentwicklung wurde eine containerisierte Microservice-Architektur im AWS-Umfeld realisiert. Die Services wurden über OAuth2 abgesichert, um eine standardisierte, sichere Authentifizierung und Autorisierung externer Partner zu gewährleisten.
Zur Qualitätssicherung kamen Last- und Sicherheitstests mit JMeter zum Einsatz. Zusätzlich wurden Akzeptanz- und Verhaltenstests im Behavior-Driven-Testing-Ansatz mit JUnit und Mockito entwickelt, um fachliche Anforderungen automatisiert und reproduzierbar abzusichern.
Die Umsetzung erfolgte durchgängig in einem agilen Entwicklungsprozess nach SCRUM, inklusive technischer Führung des Entwicklungsteams, Code-Reviews und enger Abstimmung mit den fachlichen Stakeholdern.
Confluence, Jira, Amazon Web Services (AWS), Docker, Git, Hibernate (Java), Java (allg.), Java Message Service, JavaScript, Javaserver Faces, Lead Developer, Sicherheit von Webanwendungen, Spring Framework
7/2018 – 10/2019
Tätigkeitsbeschreibung
Im Projekt wurde die Modernisierung einer zentralen Schlüsselverwaltungsanwendung umgesetzt, die zur fachlichen Verwaltung und Bereitstellung unternehmensweiter Schlüssel dient. Ziel war es, die Anwendung im Sinne erhöhter IT-Security, besserer Wartbarkeit und langfristiger Zukunftssicherheit technisch zu erneuern.
Die bestehende J2EE-Applikation wurde schrittweise in eine Spring-Boot-basierte Anwendung überführt. Dabei lag ein besonderer Fokus auf der Beibehaltung der bestehenden fachlichen Logik und der etablierten Schnittstellenverträge, um eine risikoarme Migration ohne Auswirkungen auf konsumierende Systeme sicherzustellen.
Im Rahmen der Modernisierung wurden die technischen Grundlagen aktualisiert, Sicherheitsanforderungen konsequent umgesetzt und die Struktur der Anwendung so neu ausgerichtet, dass eine vereinfachte Wartung, bessere Erweiterbarkeit und stabiler Betrieb gewährleistet sind. Die Umsetzung erfolgte unter Berücksichtigung bestehender Security-Vorgaben sowie bewährter Architekturprinzipien zur nachhaltigen Weiterentwicklung der Anwendung.
Confluence, Jira, Apache Tomcat, IBM DB2, J2EE, Java (allg.), Java Architecture for XML Binding (JAXB), Jenkins, Oracle Database, SOAP, Spring Framework, SQL, Web Services, WebSphere
Zertifikate
Frauenhofer Institut
Ausbildung
Dortmund
Gummersbach
Weitere Kenntnisse
DB2 (gut)
HSQLDB (gut)
Oracle 12 (gut)
SQL (sehr gut)
WebDAV (Basiswissen)
Betriebssysteme:
Apple OSX (sehr gut)
Debian (gut)
RHES (gut)
SLES 11 (gut)
SLES 12 (gut)
Windows 7, 8 und 10 (sehr gut)
Programmiersprachen:
Ajax (gut)
BashShell (gut)
J2EE (sehr gut)
Java 8 (sehr gut)
JavaScript (Grundkenntnisse)
JAX-WS (gut)
Produkte / Standards / Erfahrungen
Apache CXF
AWS Codecommit
AWS Codepipeline
AWS RDS
AWS Cloudformation
AWS ECR
AWS Beanstalk
Bootstrap
BSIGrundschutz
Confluence
CSS
Eclipse
Git
GitLab
HTML
Jenkins
JSON
JUnit
Maven
Mockito
MVC
Primefaces
JSP
iFaces
REST
Scrum
SoapUI
Spring
Spring Boot
Spring Batch
Spring MVC
Spring Cloud
Spring Security
SVN
ThymeLeaf
Tomcat
XML
Technical Skills
API
Domain-Driven Design
Software Architekt
Agil
Continuous Integration
OAuth2
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