Marktstudien in Zusammenarbeit mit freelance.de


IDG Studie IT-Freiberufler 2017

Stundensätze für IT-Freiberufler steigen weiter


Die gute Nachricht vorweg: Alle Beteiligten, die sich im Markt für die Vermittlung von IT-Freiberuflern bewegen – also in erster Linie Anwenderunternehmen, Personaldienstleister und die Selbstständigen –, sind optimistisch, was ihre künftige geschäftliche Entwicklung angeht. In einem Markt mit rund 100.000 Freiberuflern sollen laut den Marktforschern von Lünendonk um die zehn Milliarden Euro umgesetzt werden – im Prinzip also eine Win-Win-Win-Situation. Denn die Anwenderunternehmen können flexibel auf eine hoch qualifizierte Klientel zugreifen, die Dienstleister wissen mit ihrem Know-how, welcher Freiberufler zu welchem Unternehmen passt. Und die Freelancer selbst können sich im Zuge der Digitalisierungswelle, die die gesamte Wirtschaft erfasst, vor Aufträgen kaum retten – natürlich vorausgesetzt, sie bringen die richtigen Qualifikationen mit.

So weit, so gut. Wären da nicht die veränderten Rahmenbedingungen in Politik und Wirtschaft, die allen Beteiligten das Leben schwermachen. Nur ganz langsam, so scheint es, begreifen die Verantwortlichen in Berlin, dass die Leiharbeiter oder Clickworker nicht in einen Topf zu werfen sind mit den IT-Freiberuflern, die im Grunde als Unternehmer zu bezeichnen sind – sich auch so verstehen –, wenn man bedenkt, dass zum Beispiel mehr als die Hälfte derer, die sich an der IDG-Studie beteiligt haben, über 120.000 Euro im Jahr einnehmen.




Dieser Service ist derzeit nur für ENTERPRISE-Projektanbieter verfügbar.

IDG Studie IT-Freiberufler 2016

Starke Nachfrage nach IT-Freiberuflern


Die Erkenntnis ist nicht neu: Der Fachkräftemangel als Folge des demografischen Wandels wird die Unternehmen in Deutschland zunehmend zwingen, auch Schlüsselpositionen mit Freiberuflern zu besetzen. Für viele Experten besteht zudem wenig Zweifel daran, dass die Freiberuflichkeit die Arbeitsform der Zukunft ist. Denn wer gut ausgebildet ist und selbstbestimmt arbeiten will, macht sich selbstständig.

COMPUTERWOCHE beobachtet schon seit vielen Jahren diesen äußerst dynamischen Markt sehr aufmerksam.

Stand 2015 die Rolle der zentralen Einkaufsabteilungen im Prozess der Freelancer-Akquise im Fokus, so ist es bei der jetzt vorliegenden IT-Freiberufler-Studie 2016 das Thema der Scheinselbstständigkeit. Dieses Thema ist nicht zufällig gewählt, sorgt es doch derzeit nicht zuletzt aufgrund des vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales vorgelegten „Gesetzesentwurfs gegen den Missbrauch von Werkverträgen“ für reichlich Diskussionsstoff. Die Verunsicherung ist bei Selbstständigen wie Auftraggebern gleichermaßen groß. Die Studie will hier ihren Diskussionsbeitrag leisten.

In der Studie wird fortwährend die zentrale Rolle der Dienstleister (Vermittlungsagenturen, Personaldienstleister, Online-Portale etc.) beleuchtet. Wie entwickelt sich deren Bedeutung? Was wird von ihnen seitens der Unternehmen, aber auch seitens der IT-Freiberufler erwartet?




Dieser Service ist derzeit nur für ENTERPRISE-Projektanbieter verfügbar.

Lünendonk®-Trendstudie

Services Procurement Excellence: Marktbeobachtung, Auswahlprozess und Transparenz


Die Besetzung von Projekten mit externen Projektmitarbeitern sowie die Vergabe von Projektaufträgen gehört für viele Unternehmen zu den Standard-Aufgaben.

Die Bedeutung der externen Mitarbeiter, Freelancer sowie Beratungs- und Service-Unternehmen ist groß und steigt weiter. So belief sich das zusammengerechnete Marktvolumen der Marktsektoren Managementberatung, IT-Beratung und IT-Services, Technologie-Beratung und Engineering Services, ITFreelancer sowie Zeitarbeit und Personaldienstleistungen im Jahr 2014 auf mehr als 100 Milliarden Euro in Deutschland – Tendenz steigend.

Dieser Trend spiegelt sich auch in der Befragung zu dieser Trendstudie wider: Die Unternehmen planen, das externe Vergabevolumen zu erhöhen und dabei die Zahl der externen Dienstleister tendenziell zu reduzieren. Hintergrund dieser Entwicklung ist die Professionalisierung bei der Beschaffung von Services, die größere Unternehmen verstärkt in den Fokus genommen haben. Wesentliche Motivationsfaktoren der größeren Auftraggeber liegen in besseren Rahmenkonditionen durch Volumenbündelung, mehr Transparenz in der Vergabe insgesamt und zentraler Steuerung, so dass der Einkauf standardmäßig in die Beauftragung von externen Dienstleistungen involviert ist.




Dieser Service ist derzeit nur für ENTERPRISE-Projektanbieter verfügbar.