Freiberuflicher Java-Backend-Entwickler und AI Engineer
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- 75‐90€/Stunde
- 23689 Pansdorf
- auf Anfrage
- de | en
- 06.10.2026
- Contract ready
Kurzvorstellung
Seit Nov. 2025 bin ich in Agentic Coding, AI-Engineering und Wissensdatenbanken eingestiegen. Ich habe nicht nur ausprobiert, sondern selbst gebaut.
Geschäftsdaten
Qualifikationen
Projekt‐ & Berufserfahrung
11/2025 – 8/2026
Tätigkeitsbeschreibung
Seit November 2025 arbeite ich an meiner Idee, KI und algorithmischen Handel zu verbinden. Dazu habe ich ein Java-System geschrieben, das seit mehreren Monaten auf einem Server in Tokio läuft und tausende Events pro Sekunde von der Krypto-Börse Binance verarbeitet und speichert. Obwohl es sich dabei um eine kleine ARM-Cloud-Instanz handelt, ist sie kaum ausgelastet. Auf den gesammelten Daten läuft eine mehrstufige Batch-Pipeline, die Klines, Indikatoren und Volumenprofile über elf Timeframes berechnet. Im Mai 2026 habe ich das Gewerbe angemeldet.
In dieser Zeit bin ich tief in Agentic Coding, Prompt- und Kontext-Engineering, Agenten-Harnesses und Wissensdatenbanken eingestiegen. Kleine Modelle wie Embedder und Reranker setze ich regelmäßig ein und messe ihre Leistung gegeneinander, um die beste Wahl zu treffen. Ich habe nicht nur Vorhandenes von anderen ausprobiert, sondern selbst gebaut: eine agentische Entwicklungspipeline, einen Agenten-Harness mit selbst entworfenem Langzeitgedächtnis und eine RAG-Pipeline für ein Coaching-Produkt.
Das Trading-Projekt ist aktuell pausiert. Ich konnte keine ausreichend profitable Strategie finden, die das weitere Vorgehen finanziert hätte. Das Langzeitgedächtnis meines KI-Agenten wird derzeit neu konzipiert. Es soll die vielen verschiedenen Arten von Wissen besser verwalten und Informationen aktuell halten.
Tech-Stack: Java 25, Rust, Python, PostgreSQL, TimescaleDB, pgvector, Quarkus, Maven, Docker, Gitea, Linux, Claude Code
SQL, Continuous Integration, Backend, Apache Maven, Backend Entwickler, Docker, Document Retrieval, Generative KI, Git, Java-Entwickler, Java (allg.), Machine Learning, Postgresql, Python
8/2023 – 10/2025
Tätigkeitsbeschreibung
Bei ID.on habe ich als Java-Backend-Entwickler an publishing.one gearbeitet, einer Software für digitales Publishing. Kunden lieferten ein Print-PDF, von Magazinen über Möbelkataloge bis zu Bedienungsanleitungen für Maschinen, und die Software erzeugte daraus eine im Browser durchblätterbare Ausgabe. Die Kunden konnten sie als Widget in ihre eigene Seite einbinden oder bei uns hosten lassen.
Das Team war klein. Nach den ersten zwei Monaten wurde ich zum einzigen Backend-Entwickler für dieses Projekt und habe diese Verantwortung zwei Jahre lang allein getragen.
Die Software war über Jahre ohne Testabdeckung und ohne Dokumentation gewachsen. Durch die Anwendung von Clean-Code-Methoden und Refactorings konnte ich die am stärksten verwachsenen Bereiche entzerren und mit Struktur versehen. Bei manchen PDFs stieg die Serverinstanz mit einem OutOfMemoryError aus. Die Memory-Leaks und Performance-Probleme dahinter habe ich über Heap-Dumps und Profiling-Tools wie VisualVM und JProfiler lokalisiert und behoben.
Im späteren Verlauf habe ich eine Analyse geschrieben, warum ein Neuschreiben der Software besser wäre, als weiter zu refaktorieren. Der Vorschlag wurde angenommen. Im Zuge der Modernisierung habe ich unter anderem PdfBox durch PDFTron abgelöst.
Tech-Stack: Java 8/17/21, Spring Boot, Hibernate/JPA, REST und HATEOAS, JUnit 5, Maven, Gradle, Jenkins, Git, Bash. Arbeitsweise: Scrum mit Jira, Confluence und Bitbucket.
Java-Entwickler, Backend, Hibernate (Java), Spring Framework, Representational State Transfer (REST), Backend Entwickler, Apache Maven, Confluence, Git, Gradle, Jenkins, Junit, Scrum
11/2019 – 7/2023
Tätigkeitsbeschreibung
Die MACH AG entwickelt und betreibt eine eigene ERP-Software, die überwiegend bei Bund und Ländern im Einsatz ist. Das Unternehmen hatte damals rund 400 Mitarbeiter in vielen getrennten Softwarebereichen. Die Kernsoftware ist über fast 40 Jahre gewachsen.
Ich war Java-Entwickler im Bereich Personalmanagement mit den Modulen Zeitwirtschaft und Reisekosten. Der Bereich war in zwei kleine Teams mit je drei bis vier Entwicklern und einem Tester geteilt. Ein Team arbeitete am Legacy-Code, mein Team an den Self Services. Berührungspunkte gab es selten. Ein Product Owner betreute beide Teams, der Architekt saß im anderen Team und hat uns mitberaten.
Mein Schwerpunkt lag auf den Self Services, einer Vaadin-Weboberfläche, die per REST an das ERP-System angebunden ist. Das Modul Reisekosten habe ich von Beginn an mitentwickelt. Die Zeitwirtschaft haben wir von anderer Stelle übernommen und weitgehend neu aufgebaut. Die Architektur war eine horizontal geschnittene Zwiebel mit Repository-, Business-, Transfer- und UI-Schicht.
Technisch lagen die beiden Welten weit auseinander. Der Legacy-Teil lief auf Java 8 mit klassischem Spring, die Self Services auf Java 17 mit Spring Boot. Später kam die Umstellung auf Vaadin Flow dazu.
Tech-Stack: Java 8 bis 17, Spring Boot, Vaadin Flow, Hibernate/JPA, SQL, REST, JUnit 5, Mockito, Maven, Gradle, Jenkins, Git.
Arbeitsweise: Scrum mit Code-Reviews, Jira, Confluence, Bitbucket.
SQL, Java-Entwickler, Hibernate (Java), Java (allg.), Representational State Transfer (REST), Apache Maven, Code-Review, Confluence, Git, Gradle, Jenkins, Jira, Junit, Scrum, Spring Framework
8/2017 – 9/2019
Tätigkeitsbeschreibung
Portrix Logistic Software entwickelte eine Plattform für die Raten- und Preisverwaltung von Logistikdienstleistern. Zu den Kunden zählten einige der weltweit größten Anbieter. Nach meiner Zeit dort wurde das Unternehmen 2021 von der Descartes Systems Group übernommen.
Angefangen habe ich als Entwickler in einem von drei Teams mit je drei Entwicklern. Die Anwendung bestand aus einem Spring-Backend und einer Vaadin-Oberfläche nach dem Model-View-Presenter-Muster. Jedes Feature durchlief zwei Review-Stufen, zuerst einen Kollegen, danach den Senior-Entwickler und Architekten des Teams. Erst wenn beide zufrieden waren, ging der Code in den Hauptzweig.
Nach gut einem Jahr habe ich als Head Developer ein eigenständiges Projekt übernommen und dort das Backend allein verantwortet. Es ging um den Import von Frachtratentabellen der Logistikdienstleister in eine gemeinsame, durchsuchbare Datenbank. Eine solche Tabelle listet Preise je Route, Containertyp und Gültigkeitszeitraum. Jeder Kunde lieferte sein eigenes Format und die Dateien umfassten zehntausende bis hunderttausende Zeilen. Das Frontend übernahm ein React-Entwickler, den ich fachlich angeleitet habe. Wir hatten Rückhalt bei den Architekten und standen direkt mit der Geschäftsführung im Austausch.
Tech-Stack: Java 7/8, Spring, Hibernate/JPA, SQL, Vaadin 6, JUnit 4, EasyMock, Maven, Jenkins, Git, Gerrit, Linux. Arbeitsweise: Scrum mit zweistufigem Code-Review, Jira, Confluence, Bitbucket.
Java-Entwickler, Backend, Hibernate (Java), Java (allg.), Representational State Transfer (REST), Backend Entwickler, Apache Maven, Code-Review, Confluence, Git, Jenkins, Junit, Oracle-Anwendungen, Scrum, Spring Framework, SQL
4/2016 – 6/2016
Tätigkeitsbeschreibung
SIX Payment Services ist ein Anbieter für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Ich habe dort in einem sehr kleinen Scrum-Team an Kassensystemen im Bereich Digital Payment mitgearbeitet. Konkret an der Software für Kartenlesegeräte mit PIN-Eingabe, wie sie im Supermarkt an der Kasse stehen.
Entwickelt wurde in Java 1.4 und ohne Frameworks, also nah an der Standardbibliothek.
Tech-Stack: Java 1.4. Arbeitsweise: Scrum mit Code-Reviews.
Java-Entwickler, Scrum, Code-Review, Backend, Backend Entwickler
4/2014 – 3/2016
Tätigkeitsbeschreibung
DST Consulting ist ein IT-Dienstleister in Hamburg. Eingestellt wurde ich dort als Java/J2EE-Entwickler, nach einem halbjährigen Trainee-Programm bei Academic Work. Das Projekt, auf das die Schulung ausgerichtet war, kam nicht zustande, und ich wurde als Softwaretester an die DAK Gesundheit vermittelt.
Dort habe ich knapp zwei Jahre getestet: Testfälle gegen die Weboberfläche durchgespielt, Ergebnisse dokumentiert und im Change-Management mitgearbeitet. Fachliche Grundlage war mein ISTQB Certified Tester, Foundation Level.
Change Management, ISTQB, J2EE, Testen, Tester (Sonstige)
10/2013 – 3/2014
TätigkeitsbeschreibungHalbjähriges Trainee-Programm mit JavaEE, JSF und Webmethods, ausgerichtet auf ein Java-Projekt bei der DST Consulting.
Eingesetzte QualifikationenJava-Entwickler, Java (allg.), J2EE, Javaserver Faces, Webmethods
3/2013 – 8/2013
Tätigkeitsbeschreibung
Altigi, später Goodgame Studios, war ein Hamburger Entwickler von Browserspielen. Ich habe dort als Java-Entwickler am Server-Backend des Flaggschiff-Titels Goodgame Empire mitgearbeitet, einschließlich der Datenanbindung per SQL.
Es war meine erste Entwicklerstelle nach dem Studium, entsprechend war die Rolle die eines Junior-Entwicklers.
Java-Entwickler, Backend, Java (allg.), Backend Entwickler, Scrum, SQL
10/2002 – 9/2010
Tätigkeitsbeschreibung
Acht Jahre Soldat auf Zeit, zuletzt im Dienstgrad Stabsunteroffizier. Die Bundeswehr hat mich zum IT-Systemelektroniker ausgebildet.
Ab Juli 2005 war ich im Stab der 1. Panzerdivision in Hannover eingesetzt, Abteilung G6, Dezernat Informationsverarbeitung, am Führungsinformationssystem Heer. Zu meinen Aufgaben gehörten der Aufbau des Netzwerks für den Divisionsgefechtsstand und dessen Betreuung, die Einweisung und Unterstützung der Anwender im Stab sowie Wartung, Konfiguration und Instandsetzung der Arbeitsplatzrechner und Drucker.
Seit März 2010 war ich für mein Informatikstudium freigestellt.
Lagerverwaltung, Technischer Support
Zertifikate
Ausbildung
Hochschule Hannover
Hannover
IHK
Dr. Buhmann Schule Hannover
Über mich
Weitere Kenntnisse
Über 10 Jahre Erfahrung in der Java Backend-Entwicklung mit verschiedenen Versionen (Java 7, 8, 17, 21, 25) sowie Frameworks wie Spring und Spring Boot in unterschiedlichen Branchen und Projekten. An zwei Stationen alleiniger Backend-Entwickler, einmal für ein Produkt über zwei Jahre, einmal für ein eigenständiges Projekt.
Agentische KI-Systeme und AI-Engineering
Erstellen einer Arbeitsumgebung auf Basis von Claude Code, die ich mit eigenen Hooks, Skills und einem Langzeitgedächtnis erweitert habe und einer RAG-Pipeline für ein Coaching-Produkt. Themen dabei: Agentic Coding, Prompt- und Kontext-Engineering, hybrides Retrieval auf PostgreSQL und pgvector, Chunking, Embedding- und Reranker-Modelle, MCP-Server. Umgesetzt in Rust und Python mit Claude Code.
Datenbanken und SQL
SQL-Abfragen und Datenbankskripte, ORM über Hibernate und JPA, Schema-Migrationen mit Flyway. Produktiv mit PostgreSQL und Oracle, als Test- und Dev-Datenbank MySQL und H2.
REST-Schnittstellen und Integration
REST-APIs entwickelt und genutzt um Backend mit Frontend sauber zu trennen. Schnittstellentests mit Postman. WebSockets für Echtzeit-Datenströme in meinen eigenen Projekten.
Test und Qualitätssicherung
ISTQB Certified Tester, Foundation Level. Automatisierte Unit-Tests mit JUnit 4 und 5, Mockito und EasyMock. Code-Review über Gerrit, Bitbucket oder andere Git-Werkzeuge. Zu Berufsbeginn zwei Jahre als Softwaretester im Test- und Change-Management.
Legacy-Code und Refactoring
Refactoring gewachsener Codebasen, Ablösung zentraler Bibliotheken im laufenden Produkt (PDFBox auf PDFTron), Migration bestehender Module sowie Analysen zur Frage Rewrite oder Refactor.
Fehlersuche und Performance
Speicher- und Performance-Probleme mit Heap-Dumps und Profiling-Tools (VisualVM und JProfiler) lokalisieren.
Build, CI und Versionskontrolle
Maven und Gradle, Git mit Bitbucket, Gerrit und Gitea. CI/CD-Umgebungen mit Jenkins aus Entwicklersicht. Entwicklung in IntelliJ IDEA unter Linux. Docker in meinen eigenen Projekten.
Arbeitsweise und Ticketsysteme
Scrum in allen Stationen, mit Jira, YouTrack und Confluence. Beteiligung an Roadmap-Planung, Architektur-Diskussionen und Feature-Konzeption, Prototypen zur Umsetzungsanalyse sowie fachliche und technische Dokumentation.
Persönliche Daten
- Deutsch (Muttersprache)
- Englisch (Gut)
- Europäische Union
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