Selbstständig in der Modebranche – Pro und Contra

Ein Beitrag über Jobs und Karrierechancen im Modebereich von GutscheinPony.de

Vielleicht ist die Modebranche jener Bereich, wo die Chancen auf Selbstständigkeit am höchsten sind. Denn so vielfältig die Produkte und Dienstleistungen, so vielfältig sind auch die Vertriebswege und die Kundenkreise, innerhalb der man seine kreativen Leistungen und sein erlerntes Können auf eigene Rechnung anbieten kann. Zwar ist immer wieder über die Erfolgsgeschichten von Quereinsteigern zu lesen, die ohne Vorkenntnisse im Bereich Mode zu einer echten Marke geworden sind. Doch ist eine anerkannte Ausbildung oder ein Studium nach wie vor die beste Wahl, ein zukünftiges Arbeitsumfeld von Grund auf zu erschließen.

Wer noch unsicher ist, ob er lieber eine praxisnahe Ausbildung in einem Unternehmen oder doch lieber ein mehrjähriges Studium absolvieren möchte, findet auf oben genannter Seite Anregungen zur Entscheidungsfindung.

Anregungen für den aufregenden Schritt in die Selbstständigkeit

Sicherlich ist dies noch kein vollständiger Businessplan. Doch hilft es, sich von Anfang an grundlegende Fragen zu stellen, um als professioneller Dienstleister erfolgreich zu sein.

•    Es ist der Traum vieler Angestellten: Schluss mit festen Arbeitszeiten. Tatsächlich sind Selbstständige in der glücklichen Lage, ihre Arbeit genau dann zu erledigen, wenn sie am kreativsten und am leistungsfähigsten sind. Doch muss dieser Freiheit eine ordentliche Portion Selbstdisziplin zur Seite gestellt werden. Wird nämlich mit einem Auftraggeber eine Leistung und kein Stundensatz vereinbart, bestimmt der Selbstständige, wie viel Zeit er dafür aufwendet. Je länger es dauert, desto unwirtschaftlicher kann der Auftrag werden.

•    Apropos Geld. Wer seine Leistung direkt an Endkunden verkauft, kann unter Umständen einen höheren Preis dafür erzielen. Dies gilt für kreative Leistungen ebenso wie beispielsweise für Produkte, die unter eigenem Label verkauft werden. Doch kommt es mehr denn je darauf an, dass es dann auch zu Verkäufen kommt. Ein gutes Produkt allein reicht selten aus, weswegen auch die Kosten für Marketing nicht außer Acht gelassen werden sollten.

•    Nie wieder mies gelaunte Vorgesetzte oder nervige Kollegen: Ein Freelancer muss bei seinen  Entscheidungen keinerlei Rücksicht auf solche Befindlichkeiten nehmen. Innovative Modeideen werden nicht durch starre Unternehmenspolitik oder unflexible Markenstandards eingeschränkt. Doch sind die Kontakte mit Kollegen und Chefs immer auch eine Form des sozialen Kontakts, der auch gezielt für die eigene Entwicklung genutzt werden kann. Daher sollten Selbstständige darauf achten, soziale und berufliche Netzwerke aufzubauen.

•    Als sein eigener Chef oder seine eigene Chefin darf man über alle Fragen selbst entscheiden. Das betrifft nicht nur die Auswahl der Produkte und Dienstleistungen, sondern auch Fragen des Marketing und der Preisgestaltung. Der Nachteil: Jeder der diesen Schritt wagt, muss diese Fragen auch tatsächlich für sich beantworten. Selbst wenn der Kopf voller Ideen zu Stoffen, Mustern und Kollektionen ist, müssen buchhalterische, steuerliche und andere rechtliche Dinge im Auge behalten werden.

•    Abwechslung ist garantiert: heute hier, morgen dort, heute Kleider, morgen Taschen. Ein Selbstständiger kann frei wählen, welche Produkte er designt, welche Stücke er selbst entwerfen und schneidern möchte und ob er demnächst vielleicht eine ganze Kollektion herausbringt. Doch steckt in dieser Chance auch der Zwang, permanent in Bewegung zu bleiben, sich beständig  über die neusten Trends zu informieren und die Ohren permanent am Markt zu haben.

Fazit: Es muss nicht immer gleich das eigene Modegeschäft sein.

Vielmehr fängt eine eigene Selbstständigkeit bereits dort an, wo ein Design, ein selbst hergestelltes Produkt oder auch eine Typberatung direkt gegen eine Rechnung an dem Mann oder die Frau gebracht wird. Daher muss es auch nicht zwingend entweder oder heißen. Wer in einer Modekette arbeitet und eigene Ideen verwirklichen will, findet zahlreiche Onlineplattformen, bei denen selbst gestaltete Stücke ohne großen Aufwand einer großen Zahl potenzieller Kunden angeboten werden können. So lässt sich auch nebenberuflich am Traum von der eigenen Existenz arbeiten.

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