Sommer-Outfits im Büro

Die Temperaturen steigen, und mit ihnen die Lust, auch im Büro luftige Kleidung zu tragen. Schließlich wollen Sie nicht den ganzen Tag lang im eigenen Saft vor sich hin garen. Bei der Wahl des passenden Outfits müssen Sie allerdings einen Spagat bewältigen. Einerseits wollen Sie möglichst schweißfrei durch den Arbeitstag kommen, andererseits dürfen Sie es im beruflichen Umfeld auch nicht übertreiben. Erfahren Sie in diesem Artikel, was Sie an heißen Tagen im Büro tragen können – und was auf keinen Fall geht.

Büro Outfits

Verschiedene Branchen, verschiedene Dresscodes

Als Freelancer hat man den Vorteil, dass man oft von zuhause aus arbeiten kann. Manchmal muss man allerdings doch ins Büro oder sich mit einem Kunden treffen. Selbstverständlich kommt es bei der Wahl der Kleidung zunächst einmal darauf an, in welcher Branche Sie arbeiten. Sind Sie in einem eher konservativen Bereich zuhause, sprich etwa in der Unternehmensberatung, gelten auch im Sommer strenge Regeln. Auf das klassische Businessoutfit können Sie hier nicht verzichten. Für Männer bedeutet das: Anzug oder zumindest ein einfarbiges Hemd und Sakko sind Pflicht, oftmals auch eine Krawatte. Die Damen der Schöpfung sollten in diesem Umfeld ein Kostüm oder einen Hosenanzug tragen. Das Outfit sollte besonders im Sommer jeden Tag frisch sein – man braucht also ein ordentliches Arsenal an Hemden oder Blusen.

Geht es im Büro etwas lockerer zu, wie es im IT-Bereich häufig der Fall ist, sind Sie bei der Wahl des Outfits deutlich freier. Hier darf es –unabhängig vom Geschlecht – durchaus eine kurze Hose in Kombination mit einem T-Shirt sein. Das gilt vor allem dann, wenn es im Büro wegen all der technischen Geräte besonders warm ist.

Generell gilt, dass Sie sich am besten an denjenigen Kollegen orientieren, die im Unternehmen fest angestellt sind. Sie haben schon den einen oder anderen Sommer auf dem Buckel und wissen, wie leger man sich dort kleiden kann.

Das geht auf keinen Fall

Völlig unabhängig von der Branche gibt es diverse Kleidungsstücke, die im Büro absolut gar nichts verloren haben – es sei denn, Sie haben eine Wette verloren oder den Plan, sich vor Ihren Kollegen zum Idioten zu machen. Da beide Szenarien nicht unbedingt realistisch sind, fahren Sie sehr gut damit, folgende Sachen nur in Ihrer Freizeit zu tragen:

Offene Schuhe

Wenn Sie ein Mann sind, haben Flipflops oder Sandalen nichts an Ihren Füßen verloren, wenn Sie im Büro sind. Gehören Sie der Damenwelt an, sieht das schon wieder anders aus. Hier sind Sandaletten oder andere offene Schuhe durchaus erlaubt.

Zu kurze Röcke

Einen Rock, der eher an einen breiten Gürtel erinnert und wenig Spielraum für Phantasie lässt, können Sie in Ihrer Freizeit durchaus tragen – beruflich allerdings nur dann, wenn Sie in einer Branche arbeiten, in der Sie kein Büro brauchen. Das gilt – nur der Vollständigkeit halber – für Frauen genauso wie für Männer.

Durchsichtige Kleidung

Im Sommer empfiehlt es sich, helle Kleidung zu tragen. Beige, Khaki oder Weiß dominieren die Outfits an den heißen Tagen. Besonders die Frauenwelt muss hier allerdings aufpassen: Luftige, helle Blusen geben oft mehr frei, als sie verbergen. Wenn sich der BH allzu deutlich abzeichnet, sollte man sich für ein anderes Outfit entscheiden, um nicht unprofessionell zu wirken.

Zu viel Haut

Auch hier sollten sich besonders Damen angesprochen fühlen. Was bei den Beinen gilt, gilt auch fürs Dekolleté: Zu viel sollten Sie auf gar keine Fall zeigen, wenn Sie sich im Büro befinden. Natürlich gilt das auch für Herren, doch die Gefahr, diesen Fehler zu machen, ist hier erfahrungsgemäß deutlich niedriger.

Ein Kommentar:

  1. Avatar
    Manfred Ritterschlag

    Sie haben hier sehr gute Beispiele genannt, wie man sich in einem Büro zu kleiden hat. Ich sehe es als Unternehmer immer wieder, wie Angestellte (gerade junge Azubinen und Azubis) sich falsch kleiden. Gerade wenn man viel Kontakt zu Kunden hat, ist der richtige Kleidungsstil von Bedeutung. Hier sollten auch Schulen vielleicht mitwirken und den Jugendlichen den richtigen Stil nahelegen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Manfred Ritterschlag

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