Was ist Google Adwords (Ads)?

Google Adwords (Ads) ist das Werbeprogramm von Google, mit dem Sie Text- und Bildanzeigen, in den Google Suchergebnissen bzw. auf Googles Partnerseiten schalten können. 

Google Adwords

Anzeigen auf Keywords

Bei Google Adwords können Sie Anzeigen auf Suchbegriffe schalten, auch Keywords genannt. Das sind Wörter oder Wort-Kombinationen von Wörtern, die von Nutzern in Google eingegeben werden, um nach etwas zu suchen. Sobald ein Nutzer eines Ihrer Keywords in die Google Suchmaschine eingibt, wird Ihre Anzeige ausgespielt.

Die Preise für Keywords variieren stark

Die Kosten pro Klick für ein Keyword variieren sehr stark. Keywords wie “Hotel”, “Urlaub” und “Wohnung mieten” gehören zu den teuersten Suchbegriffen. Ein Klick auf eine Werbeanzeige kann bis zu 15€ kosten.

Der Qualitätsfaktor

Google bewertet Ihre angegebenen Keywords mit einer bestimmten Punktzahl, die als Qualitätswert bezeichnet wird. Wenn dieser Faktor kleiner als 7 ist, dann passt das angegebene Keyword nicht gut zum Inhalt auf Ihrer Webseite.

 

Für einen Qualitätsfaktor über 7 werden Sie von Google belohnt und müssen weniger pro Klick für Ihre Anzeigen bezahlen. Die höchste erreichbare Punktzahl beträgt 10.

Es geht also nicht nur darum, mit einem hohen Budget, viel Geld pro Keyword zu bezahlen. Vielmehr spielt die Relevanz Ihrer Anzeige eine große Rolle.

Wenn die Anzeige nicht mit dem Inhalt der Website übereinstimmt und viele Personen die Website verlassen, nachdem sie auf Ihre Anzeige geklickt haben, dann wird Ihre Anzeige in Googles Augen an Bedeutung verlieren.

 

Je weniger relevant Ihre Inhalte sind, desto niedriger ist Ihre Qualitätsbewertung. Je höher Ihre Qualitätsbewertung ist, desto höher werden Sie in den Suchergebnissen erscheinen und desto weniger müssen Sie für Ihre Anzeige bezahlen. Google belohnt relevante Werbetreibende, weil sie ein gutes Nutzererlebnis bieten. Google möchte sicherstellen, dass egal wonach ein Nutzer sucht, ihm immer die relevantesten Ergebnisse an erster Stelle angezeigt werden.

Schnell Besucher auf die Webseite bekommen

Wenn Ihre Webseite erst seit kurzem online ist, dann wird sie noch nicht sehr weit oben in den organischen (kostenlosen) Suchergebnissen erscheinen. Google Adwords bietet dann die Möglichkeit sehr schnell Besucher auf Ihre Webseite zu bringen. Innerhalb weniger Minuten können bereits hunderte Besucher über die Google Suche auf Ihre Webseite gelangen. Und das ohne großartig Zeit in Suchmaschinenoptimierung investiert zu haben. Besucher, die über Google Adwords auf Ihre Website gelangen, haben bereits Interesse an Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung. Grund dafür ist, dass sie über den von ihnen angegebenen Suchbegriff auf die Website gelangten.

Der Nachteil besteht darin, dass man sich von den Google Werbeanzeigen abhängig macht. Des Weiteren sind die Kosten sehr hoch, da man für jeden einzelnen Besucher bezahlt.

Wenn Sie sich entschieden haben Google Adwords zu nutzen, dann erhalten Sie einen Gutschein in Höhe von 75€. Um diesen Einlösen zu können, müssen zuvor einige Bedingungen erfüllt werden –> hier nachlesen 

Das Budget planen und das Tagesbudget festlegen

Sobald Sie ein Adwords-Konto angelegt und eine Zahlungsoption hinterlegt haben, können Sie mit der Planung des Budgets beginnen. Sie können beispielsweise das maximale Gebot für den CPC (Cost per Click) und ein Tagesbudget festlegen. 
Ist ein Tagesbudget festgelegt, dann werden die Anzeigen nach dem Erreichen des Limits abgeschalten. Es gibt auch die Möglichkeit, dass Google Ihr Tagesbudget festlegt. Bei dieser Option können Sie sicher sein, dass die Kosten höher ausfallen werden. Man sollte das Budget immer unter seiner Kontrolle haben. 

Werbeanzeigen erstellen

Im nächsten Schritt beginnt dann die Erstellung der Kampagnen. Kampagnen können mehrere Anzeigen enthalten. Angenommen, Sie möchten Besucher auf Ihren Online-Shop leiten, wo Sie Schuhe verkaufen. In den Kampagnen-Einstellungen im Reiter “Anzeigen und Erweiterungen” können Sie dann verschiedene Anzeigentexte anlegen, um zu sehen welcher das meiste Interesse bei Besuchern erweckt.
Sie sehen, welche Anzeigen am häufigsten geklickt wurden und wie viele Besucher prozentual etwas kaufen (Conversion Rate). 

So kann viel besser nachvollzogen werden, welche Werbemaßnahmen funktionieren und welche entfernt werden können. Durch die Anzeigen werden immer mehr Daten über Ihre Zielgruppe gesammelt. Das bietet Ihnen die Möglichkeit Ihre Anzeigen immer besser auf das Suchverhalten anzupassen und Ihre Website benutzerfreundlicher zu gestalten.

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Keyword-Listen erstellen

Damit Ihre Anzeigen in Google geschalten und gefunden werden, muss zuvor eine Liste von Keywords angelegt werden. Eine Keyword-Recherche (z.B. mit dem Google Keyword Planner) hilft Ihnen dabei die passenden Suchbegriffe zu finden. Nutzer, die nach “Winter Boots kaufen” suchen, haben sehr wahrscheinlich eine hohe Kaufbereitschaft. Je mehr passende Keywords sich in den Keyword-Listen befinden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer durch Ihre Anzeige auf Ihrer Webseite konvertieren.

Negative Keywords

Google Adwords bzw. Google Ads bietet auch die Möglichkeit negative Keywords anzugeben. Sucht ein Nutzer nach Ihrem angegebenen Keyword in Kombination mit einem der negativen Keywords, dann wird Ihre Anzeige nicht geschalten. Im Fallbeispiel des oben genannten Online Shops könnte “verkaufen” ein negatives Keyword sein. Sie wollen, dass Nutzer auf Ihre Webseite gelangen, die “Winter Boots kaufen” und nicht “Winterboots verkaufen” wollen.

Die Richtlinien sorgfältig lesen

Es ist wirklich vorteilhaft die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Google Adwords sorgfältig durchzulesen, wenn Sie sich dazu entschieden haben den Dienst in Anspruch zu nehmen. Bereits durch kleinste Fehler kann Ihr Account gesperrt werden und es werden keine Kosten erstattet. Man sollte beispielsweise darauf achten, dass Nutzer auf keine Seite weiterleitet werden, wo sich nur ein Registrierungsformular befindet, ohne Verlinkung zu weiteren Inhalten.

Keine Weiterleitung auf Login-Seite

Vor einigen Jahren war es noch möglich, Nutzer direkt auf eine Opt-in-Page von Google zu leiten – heute ist das nicht mehr möglich. Google möchte, dass jeder bezahlte und organische Besucher auf einer Webseite landet, wo er wertvolle Inhalte findet. Eine Seite, wo der User lediglich seinen Name und seine E-Mail-Adresse eingeben kann, ist per Definition nicht wertvoll, da er keine direkte Antwort auf die Suchanfrage erhält. 

Der Fokus liegt auf Relevanz

Google möchte die beste Suchmaschine im Internet sein und bleiben. Das gelingt dem Unternehmen nur, wenn sie weiterhin die besten Suchergebnisse für Nutzer liefern. Gute Ergebnisse sind in der Regel solche, die für den Nutzer am relevantesten sind.

Relevanz wird suggeriert, wenn Anzeigentext und hinterlegte Keywords den Inhalt der Zielseite widerspiegeln. Wenn es auf der Zielseite um Winter Boots geht, in Google Adwords aber das Keyword “Wohnung mieten” hinterlegt ist, dann wird Ihre Anzeige als nicht relevant eingestuft. Die Konsequenz ist, dass sie pro Klick mehr bezahlen müssen.

Es muss also sichergestellt werden, dass die geschaltene Anzeige mit der Suchintention des Nutzers übereinstimmt. Je relevanter und wertvoller der Inhalt der Zielseite ist, desto höher wird der Qualitätsfaktor sein und desto niedriger wird der CPC sein.

Der Unterschied zwischen dem Suchnetzwerk und dem Displaynetzwerk

Google bietet das Ausspielen von Werbeanzeigen in den Google Suchergebnissen (SERP’s) selbst und das Ausstrahlen von Bannern im Google Displaynetzwerk an. Das Displaynetzwerk besteht aus Webseiten, die Codeschnipsel eingebaut haben, die es Google ermöglichen, an diesen Stellen Bannerwerbung auszuspielen. Werden die Banner von Nutzern angeklickt, dann erhält der Seitenbetreiber eine Provision.
Für beide Anzeigen-Kanäle können seperate Kampagnen angelegt und verschiedene Strategien verfolgt werden. Den Qualitätsfaktor gibt es im Displaynetzwerk nicht.

Conversion Tracking

Wer misst, weiß vieles mehr. Es ist wichtig die Ergebnisse der Google Adwords Kampagnen zu analysieren. Nur so kann festgestellt werden, ob die jeweilige Ausrichtung der Kampagne zum gewünschten Erfolg führt oder Optimierungsbedarf besteht.

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