Was macht ein Process Optimizer?

Ein Process Optimizer hat zur Aufgabe, die unterschiedlichen Prozesse in einem Unternehmen zu optimieren und zu vereinfachen. Hierbei geht es vor allem darum, dass Kosten gesenkt werden und die Arbeit effizienter gestaltet wird. Welche Aufgaben man in diesem Berufsfeld hat, wieviel man in diesem Beruf verdient und welche Ausbildung man braucht, verraten wir ihnen im Folgenden.

Process Optimizer redet mit Mitarbeitern

Welche Aufgaben hat ein Process Optimizer?

Als Process Optimizer sind Sie dafür verantwortlich, dass Geschäftsprozesse und Kommunikationsprozesse in ihrem Unternehmen regelmässig optimiert werden. Dazu gehört die Anschaffung von neuer Software und eine Vielzahl von unterschiedlichen Tools. Sie sind dafür zuständig Schwächen im Betriebsprozess zu erkennen und zu beheben. Sie überwachen die Einführung und Einhaltung der neuen Prozesse und informieren die Chefetage über die Fortschritte. Bei Problemen sind Sie die Ansprechperson und auch dafür verantwortlich, dass bei Bedarf nachjustiert wird. In vielen Großunternehmen gibt es hunderte von einzelnen Prozessschritten. Im Beruf eines Process Optimizers, muss jeder einzelne Schritt überprüft werden. Anschließend muss herausgefunden werden, ob es bessere Lösungen gibt. Sie müssen gegebenenfalls auch Studien anfertigen, die aufzeigen dass ihre Vorschläge wirken werden oder gewirkt haben.

Der Arbeitsplatz: Wo arbeitet ein Process Optimizer?

Process Optimizer finden vor allem in der Industrie, in der Automobilbranche, bei Banken und Versicherungen, sowie bei vielen Großunternehmen einen Arbeitsplatz. Im Grunde braucht jedes Unternehmen, das eine Vielzahl von Prozessen abwickelt und viele Mitarbeiter beschäftigt, die Dienste eines Process Optimizers. Schließlich will jeder Unternehmer effizierter, effektiver und günstiger produzieren. Es gibt also einen großen Markt für ihre Dienste. Auch bei Unternehmensberatungen kommt man als Process Optimizer schnell in Lohn und Brot. Alternativ ist auch die Selbstständigkeit eine Option. In diesem Fall können Sie eine Vielzahl von unterschiedlichen Unternehmen beraten und deren Geschäftsprozesse als externer Mitarbeiter optimieren.

Ausbildung zum Process Optimizer

Wer Process Optimizer werden will, der wird an einem Studium nicht vorbeikommen. Gefragt sind bei Arbeitgebern vor allem Absolventen aus den Bereichen Wirtschaft, BWL, Wirtschaftsinformatik und Mathematik. Das Studium der Wirtschaftsinformatik sticht hier ganz besonders hervor. Denn als Prozess Optimierer hat man sehr viel mit Software-Lösungen zu tun. Wer ein Verständnis für diese mitbringt, ist im Vorteil. Aber auch Absolventen aus dem Ingenieurwesen sind bei den Betrieben gern gesehen. Was man neben dem theoretischen Wissen mitbringen sollte, ist die Fähigkeit um die Ecke zu denken. Wer kreative Lösungen einfach finden kann, der kann seine Konkurrenz ausstechen. Wenn Sie es lieben Probleme zu lösen, dann könnte der Beruf wie für Sie gemacht sein. Außerdem sollten Sie kommunikationsfreudig sein, um die Veränderungen ihren Mitarbeitern und Vorgesetzten zu erklären.

Das Gehalt eines Process Optimizers

Als Optimizer verdient man in Deutschland durchschnittlich 53200 Euro pro Jahr. Allerdings gibt es hier deutschlandweit große Gehaltsunterschiede. Auch ihre Erfahrung spielt bei ihrem Gehalt eine entscheidende Rolle. Als Einstiegsgehalt können Sie mit 46000 Euro jährlich rechnen. Wenn Sie die Karriereleiter dann irgendwann hinaufgeklettert sind, sind auch Spitzengehälter von 643000 Euro und mehr im Jahr möglich.

Wie viel verdient man als Process Optimizer?

Einstiegsgehalt45.000€
Durchschnittsgehalt55.000€
Spitzengehalt65.000€

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