Freelancer arbeiten lieber im Home-Office! Das sind die 4 Top-Gründe

Freelancer im Home OfficeLange wurde gemunkelt, getuschelt und vermutet. Endlich können wir die nagende Ungewissheit hinter uns lassen, denn wir haben die Bestätigung: Freelancer arbeiten lieber im Home-Office! Okay, das ist vermutlich keine große Überraschung, wir geben es zu. Aber die Gründe sind wesentlich interessanter! Vor Kurzem haben wir Sie, liebe Freelancer, nämlich zu dem Themenkomplex Home-Office befragt. Die wichtigsten Gründe dafür, dass Sie offenbar die Arbeit im Home-Office bevorzugen, erfahren Sie, wenn Sie jetzt einfach noch ein bisschen weiterlesen. Finden Sie sich darin wieder? Oder könnten Sie sich als Unternehmer vorstellen, ihren Mitarbeitern diese Vorteile ebenfalls zu bieten? Aber sehen Sie am besten selbst:

Grund 1: Zeitersparnis und Flexibilität

Aus unserer Umfrage ergibt sich, dass derzeit knapp 59% der Freelancer im Home-Office arbeiten und etwa 31% zumindest teilweise. Das ist schon eine ganz gute Quote. Hauptgrund Nummer eins dafür ist wohl einerseits das große Einsparungspotential. Schließlich fällt der komplette Arbeitsweg weg. Das kann – je nach Standort – schon mal gut und gerne ein bis zwei Stunden täglich ausmachen. Haben oder nicht haben. Für 88% der Befragten ist das das Argument. Außerdem spielt hierbei auch die Kostenfrage eine wichtige Rolle, die für 63% entscheidend ist. Schließlich lässt sich so einiges an Fahrtkosten (egal, ob Auto oder ÖPNV) einsparen. Freelancer arbeiten lieber im Home-Office auch deshalb, weil sie dort flexibler sind. Sei es der Handwerker-Termin, der etwas verschobene Biorhythmus oder die eigene, gemütliche Büroecke – im Home-Office kein Problem.

Grund 2: Vereinbarkeit mit Privatleben

Apropos Flexibilität: Für 65% der befragten Freiberufler ist die Vereinbarkeit von Privatleben und Arbeit ein schlagendes Argument für das Home-Office. Sei es die eigene Familie, deren Alltag sich so besser koordinieren lässt oder der Hund, der nicht den ganzen Tag alleine bleiben soll. Gründe gibt es viele, schließlich nimmt das Privatleben bei uns allen einen wesentlichen Platz ein. Im Home-Office lässt sich das alles einfacher managen.

Grund 3: Mehr Ruhe beim Arbeiten

Überraschenderweise ist gleichzeitig für 60% ein wichtiger Grund bei der Entscheidung für das Home-Office die Ruhe und Abwesenheit von Störfaktoren. Nicht, dass wir die Familie als Störfaktor bezeichnen wollen. Aber sie kann dann doch ab und zu mal ablenkend wirken. Offenbar ist so ein Büroalltag dann aber doch um einiges unruhiger. Schließlich tauchen dabei oft ungeplante Aufgaben auf, die schnell erledigt werden müssen. Oder der Ratsch und Tratsch an der Kaffeemaschine ist einfach zu verlockend, obwohl sich die Arbeit stapelt. Das kennen wir doch alle. Da kann die Ruhe des heimischen Büros auch ganz gut tun.

Grund 4: Effizienz

Aus all diesen Faktoren ergibt sich dann auch noch unser letzter Top-Grund. Freelancer arbeiten lieber im Home-Office, weil es einfach praktisch ist und es sich so produktiv und effizient arbeiten lässt. Das sieht auch knapp die Hälfte unserer Befragten so. Außerdem lassen sich auch fast nur im Home-Office mehrere Projekte für verschiedene Auftraggeber unter einen Hut bringen. Zeitersparnis, Flexibilität und die nötige Ruhe ergeben nun mal effizientes Arbeiten. Und das ist für Freelancer nun mal ganz entscheidend – unabhängig davon, wie sie ihr Honorar abrechnen. Schließlich geht mit erhöhter Effizienz auch mehr Zeit einher. Für weitere Projekte oder das Privatleben. Egal, Zeit hat man ja eigentlich nie genug, oder?

Mit den besten Empfehlungen?

Doch obwohl unsere befragten Freelancer nun also zu 83% mit dem Modell Home-Office zufrieden sind, empfehlen es nur 54% uneingeschränkt weiter. 40% finden dabei dann nämlich doch eine Einschränkung: So sei es eine Frage der Persönlichkeit, ob man sich für die Arbeit im Home-Office eigne. Denn es erfordert eine ganze Menge Disziplin und Motivation, das Ganze immer gewissenhaft durchzuziehen. Aber wenn man da den Bogen erst einmal heraus hat, sprechen die Vorteile doch klar für sich. Oder? Wie sehen Sie das?

Dagmar Heinze

Dagmar Heinze

Ist seit dem 1. Juni 2012 bei freelance.de für das Online Marketing zuständig. "Ich freue mich bei diesem schnellwachsenden Unternehmen mitwirken zu können!"

2 Kommentare:

  1. Ein Mix aus Home-Office und vor Ort ist am besten. Gerade wenn komplere Aufgaben bewältigt werden müssen. Die Zusammenarbeit mir Kollegen und Rücksprache sind sehr wichtig

  2. Man muss eine gewisse Disziplin an der Tag legen, das ist klar. Aber das muss ich Vorort aber auch.

    Ich hatte mehrere Projekte in der Vergangenheit wo die einzelnen Teammitglieder eh an verschiedenen Standorten waren – auch wenn es nur 10 Kilometer weg waren. Egal wo ich gewesen wäre – ich wäre irgendwie immer nicht mit denen direkt in Kontakt gekommen.

    Web-Ex, Chat , Mail und Telefon reichen zur Kommunikation mehr als genug.

    Ich habe schon genug Face-to-Face-Meetings erlebt wo auch nicht wirklich was dabei rumkam.

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