Was macht ein Forderungsmanager?

Als Forderungsmanager ist man dafür verantwortlich, dass Zahlungsausfälle an ihr Unternehmen vermieden werden und ihr Arbeitgeber damit immer liquide ist. Sie sind damit Teil des Rechnungs- und Mahnwesens ihres Betriebs. Sie ordnen, registrieren und organisieren offene Zahlungen. Wir erklären ihnen welche Aufgaben der Manager sonst noch hat, welche Ausbildung man braucht um den Beruf auszuführen und präsentieren einen Überblick über das Gehalt.

forderungsmanager zeigt kunden etwas

Welche Aufgaben hat ein Forderungsmanager?

Wenn es zwischen Unternehmen oder im Verhältnis zwischen Betrieben und Privatpersonen zu Zahlungsausfällen kommt, werden Forderungsmanager aktiv. Als Forderungsmanager sind Sie dafür verantwortlich dass Rechnungen gestellt und an den jeweiligen Kunden übermittelt werden. Anschliessend müssen Sie die Forderungen verbuchen und das Fälligkeitsdatum festhalten. Während dieses Vorgangs können auch Obergrenzen für zukünftige Bestellungen festgelegt werden, damit das Ausfallrisiko verringert wird. Zu den Aufgaben eines  Forderungsmanagers gehört auch die Einleitung des Mahn- und Inkassoverfahrens. Alle ihre Aufgaben drehen sich also darum, dass der Kunde eines Unternehmens seine Forderungen begleicht. Das Ziel ist, dass es zu keinerlei Zahlungsausfällen für ihr Unternehmen oder ihren Auftraggeber kommt.

Der Arbeitsplatz: Wo arbeitet ein Forderungsmanager?

Forderungsmanager arbeiten zum Beispiel als Sachbearbeiter in Schuldnerberatungen, bei Inkassofirmen und Forderungsunternehmen. In diesen Fällen haben Sie es mit dem  Forderungsmanagement unterschiedlicher Unternehmen zu tuen. Sie können Aber auch direkt in einem großen Unternehmen, wie zum Beispiel einer Bank arbeiten, wo Sie nur für das Forderungsmanagement dieses einen Unternehmens verantwortlich sind. Auch Rechtsanwaltskanzleien suchen teilweiße sehr stark nach Forderungsmanagern.

Ausbildung zum Forderungsmanager

Ein Studium oder eine dreijährige Ausbildung zum Forderungsmanager gibt es in Deutschland nicht. In den meisten Fällen reicht es, wenn man eine Weiterbildung oder einen Lehrgang besucht. Dies resultiert auch daraus, dass es viele Quereinsteiger unter den Forderungsmanagern gibt. Wer zum Beispiel eine Ausbildung zum Kaufmann oder zur Kauffrau abgelegt hat, der kann sich mit einer Zusatzqualifikation zum Forderungsmanager weiterentwickeln. Hier führen also viele Wege nach Rom. Allerdings sollte man ein gutes betriebswirtschaftliches Verständnis mitbringen. Auch ein gewisses mathematisches Grundverständnis kann als Forderungsmanager nicht schaden. Darüber hinaus sollte man über einige Soft Skills verfügen. Hier sind vor allem ein guter zwischenmenschlicher Umgang, Geduld und Überzeugungskraft von Vorteil. Neben diesen Fähigkeiten ist ein guter Überblick in Sachen Buchhaltung ebenfalls gerne von Arbeitgebern gesehen

Forderungsmanager Gehalt - So viel können Sie verdienen

Forderungsmanager verdienen in Deutschland durchschnittlich 49.000 Euro pro Jahr. Hierbei muss man aber beachten, dass die Berufserfahrung, der Arbeitgeber und der Arbeitsort eine wichtige Rolle spielen. So liegt das durchschnittliche Gehalt in Baden-Württemberg bei knapp 47.500 Euro, während man zeitgleich mit einem Gehalt von 35500 Euro pro Jahr in Thüringen rechnen kann. Vor allem der Unterschied in unterschiedlichen Bundesländern sollte daher bei der Berufswahl in Betracht gezogen werden. Denn hier gibt es durchaus große Unterschiede. Als Einstiegsgehalt kann man jedoch von einem durchschnittlichen Gehalt von 39.700 Euro im Jahr ausgehen. Das Spitzengehalt liegt allerdings weit darüber. Denn als Forderungsmanager kann man in Deutschland durchaus ein Spitzengehalt von bis zu 57.100 Euro pro Jahr verdienen.

Wie viel verdient man als Forderungsmanager?

Einstiegsgehalt40.000€
Durchschnittsgehalt50.000€
Spitzengehalt57.000€

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